Two Broke Girls Down Under

hoffentlich nicht...

 
15Juni
2017

Tauchen auf Kho Tao

Unser nächster Halt sollte die Insel Kho Tao sein. Also haben wir uns zum Hafen bringen lassen und dort ein Ticket für die Fähre geholt. Während wir gewartet  haben kam ein Mann und hat uns ein Prospekt über eine Tauchschule gegeben und ein bisschen Promotion gemacht. Als wir auf Kho Tao angekommen waren, kam der Mann auch wieder direkt an und meinte wir könnten erstmal kostenlos mit zu der Tauchschule fahren und uns das Angebot angucken. Da wir von dieser Tauchschule vorher auch schon viel Gutes gehört hatten haben wir zugestimmt und sind mitgefahren. Die Preise waren auch in Ordnung und so haben wir direkt einen Tauchgang für den nächsten morgen gebucht. Den Rest des Tages haben wir nur noch damit verbracht ein bisschen die Gegend zu erkunden. 

Am nächsten morgen wurden wir dann gegen 11 Uhr abgeholt und zur Tauchschule gebracht. Unsere Tauchlehrerin kam auch aus Deutschland und so konnte sie uns alles gut erklären, nicht dass wir es nicht auch auf englisch verstanden hätten 😉 Nach einer kurzen Einführung wurden wir dann auf die Ladeflächen von zwei Pick-Ups "verfrachtet" :D dieses Mal gab es aber Bänke. Nachdem wir am Hafen angekommen waren und in das Boot geklettert sind (einen einfachen Steg wo man gemütlich rübergehen kann gibt es meistens nicht), sind wir zu der kleinen Nachbarinsel Ko Nang Yuan gefahren. Dort kann man sehr gut tauchen und dementsprechend war auch alles voll mit Booten und Tauchern. Dann hieß es Ausrüstung an und ab ins Wasser. Ein bisschen aufgeregt waren wir schon, für Svenja war es auch das erste Mal richtig zu Tauchen. Steffi, unsere Tauchlehrerin, war super nett und hat sehr auf uns Acht gegeben :D wir sind dann etwas näher an den Strand geschwommen um im seichten Wasser ein paar Übungen zu machen. Zum Beispiel was man machen muss wenn Wasser in die Brille kommt oder wie man durch das ein- und ausatmen beeinflussen kann dass man auf- oder absteigt. Nachdem wir alles bestanden hatten ging es endlich richtig los. Überall waren Korallen und Fische. Wir haben auch einen echt großen Fisch gesehen der grade an einer Koralle geknabbert hat, ein Trigger Fisch, aber diese Fischart kann auch aggressiv werden deswegen konnten wir nicht zu nah dran. Nach 40min ging es dann wieder zurück aufs Boot. Am schwierigsten war es die Leiter hochzuklettern 😅 Die ganze Ausrüstung wiegt schon recht viel. Das Tauchen hat mega viel Spaß gemacht und so haben wir uns dazu entschlossen auch noch den zweiten Tauchgang mitzumachen (dafür musste man nochmal 1000 Bath dazu zahlen, was umgerechnet 24€ sind). Wir sind dann für den nächsten Dive auf die Gegenüberliegende Seite der Insel gefahren. Steffi meinte auch, dass es hier viel schöner ist. So war es auch 😍 Dieses Mal konnten wir auch tiefer runter, teilweise auf 12m. Es gab sogar so etwas wie einen Funpark wo Skulpturen Unterwasser waren, wir sind aber nur an einem "Hai" vorbei geschwommen da dieser Park eigentlich nicht Teil des Tauchganges war. Ziemlich schnell haben wir wieder einen sehr großen Fisch unter einem Steinvorsprung gesehen, der war sogar noch um einiges Größer als der erste. Wir glauben das es ein Kartoffelbarsch gewesen ist. Und nach ein paar Minuten haben wir sogar eine Schildkröte gesehen die gerade am Essen war 😍 Das war echt ein schönes Erlebnis. Wir sind dann noch weiter zwischen wunderschönen Korallen und Fischen getaucht bis es wieder zurück zum Boot ging. 

Als wir dann wieder am Hafen angekommen waren mussten wir erstmal über mindestens 6 andere Boote klettern um zu dem Steg zu gelangen :D Es ist halt alles etwas mehr abenteuerlicher hier in Thailand :D 

Leider durfte ich meine Kamera Unterwasser nicht mitnehmen, deswegen sind die Bilder hier aus dem Internet damit ihr eine Vorstellung habt wie schön es war :)

 Trigger Fisch 

 

Kartoffel Barsch

13Juni
2017

Koh Ma

Am Dienstag sind wir dann mit einem Taxi nach Koh Ma hoch in den Norden der Insel gefahren. Koh Ma ist eine sehr kleine Insel die aber über einem Sandsteifen von Koh Phangan aus zu erreichen ist. Auf der Insel selber ist nix außer Bäume und Felsen aber am Strand und um die Insel drumrum kann man sehr gut Schnorcheln gehen. Also haben wir in ein kleines resort direkt am Strand eingecheckt ( 4€ pro Person für ein kleines Häuschen mit Bad und leider nur mit einem Ventilator) und sind auf die Suche nach Schnorchelausrüstung gegangen. Da das Ausleihen für einen Tag schon 200 Bath kosten sollte haben wir uns lieber in einem kleinen Laden unsere eigenen Sachen für 300 Bath gekauft. Der Weg ins Wasser war gar nicht so einfach, das Korallenriff begann nämlich schon direkt am Strand und so musste man sehr aufpassen wo man hintritt da teilweise auch Seeigel auf dem Boden lagen. Wir haben uns dann entschlossen über die Steine am Rand der Insel zu klettern und von dort ins Wasser zu gehen. War auch nicht wirklich einfacher und tat ganz schön an den Füßen weh, besonders weil die Steine auch extrem heiß waren und man immer in Bewegung bleiben musste :D nachdem wir es dann endlich soweit ins Meer geschafft hatten, dass wir auch schwimmen konnten hatte sich der Aufwand auf jeden Fall bezahlt gemacht. Das Wasser war leider nicht so schön erfrischend wie wir erhofft hatten, es war teilweise echt sehr unangenehm heiß und an manschen stellen auch nicht ganz sooo klar. Aber wir haben trotzdem sehr viele Fische gesehen wovon wir einige bei den letzten Schnorchel Touren noch gar nicht gesehen hatten. Wir konnten diesesmal auch Fischschwärme mit unterschiedlichen Fischarten beim fressen sehen. Leider sind sie immer weggeschwommen wenn die Kamera zu nah kam :D

Nach einer guten Stunde waren wir wieder am Strand angekommen und haben festgestellt, dass es um einiges einfacher gewesen wäre einfach von dort aus ins Wasser zu gehen :D Aaaaber es wären ja nicht wir wenn wir den einfachsten weg genommen hätten :D 

Nach dem Schnorcheln haben wir uns erstmal im Restaurant gestärkt und uns noch zum Sonnen und relaxen in Hängematten am Strand gelegt. Der Sonnenuntergang am Abend war sehr sehr schön 😍

 Am Ende des Tages hatten wir dann beide einen schönen Sonnenbrand 😅 

10Juni
2017

Gegrillte Heuschrecken !!!

Den Tag nach der Fullmoon Party haben wir hauptsächlich im Bett verbracht und waren abends noch auf einem Markt welcher auf den Straßen war.

Es gab dort auch einen Strand wo man geröstete Insekten kaufen konnte und als wir dort vorbei gegangen sind meinte ein Mann zu mir (Kristin) "hier Probier mal" und hielt mir eine Heuschrecke hin, ohne groß drüber nachzudenken hab ich sie einfach gegessen 😅 der Geschmack war gar nicht so ekelig da sie eigentlich nur nach Salz und Gewürzen geschmeckt hat aber das Kauen war sehr unangenehm und dann hatte ich auch noch einen Flügel am Gaumen kleben :D das war sehr ekelig und ich musste mir danach erstmal einen Saft holen um den Geschmack weg zu bekommen. Aber man kann ja nicht in Thailand gewesen sein ohne einmal ein geröstetes Insekt gegessen zu haben. Einmal reicht da aber auf jeden Fall :D
Für die nächsten zwei Tage sind wir dann in ein Resort am Strand umgezogen und haben eigentlich nicht viel gemacht außer am Pool zu liegen und an unserer Bräune zu arbeiten 😎

09Juni
2017

Full Moon Party

Morgens um halb 7 wurden wir beim hostel in Krabi abgeholt und zum Hafen gebracht, wo unsere Fähre nach Koh Phangan abfuhr. Nach einer langen Bus und Bootsfahrt sind wir dann mittags auf der Partyinsel angekommen. Koh Phangan ist bekannt wegen der vielen Partys, besonders wegen der legendären Fullmoon Party, wo wir natürlich auch hingehen werden 😏
Nachdem wir in unserem Hostel eingecheckt hatten (wir wurden von einem 10 Bett Zimmer in ein Einzelzimmer geupgradet 💪🏻) sind wir noch was essen gegangen und haben uns dann fertig für die Party gemacht. Ganz optimistisch haben wir uns sogar ausnahmsweise mal geschminkt :D ( kann man hier bei dem Wetter eigentlich vergessen weil man so am schwitzen ist). Bei unserem Hostel konnte man sich umsonst mit neonfarbe anmalen, dass ist hier ein must have bei der Full Moon Party. Also haben wir uns erstmal mit Mandalas und Glitzer bepinselt.

Um halb 10 kam dann unser "Taxi", wir saßen mit noch 5 Asiaten auf der Ladefläche eines Pick-ups :D das ist hier sehr gängig, dass einfach ganz viele Leute auf der Ladefläche sitzen. So ging es dann ca. eine halbe Stunde auf einer sehr achterbahnähnlichen Straße zum Strand wo die Party stattfand.

Dort angekommen war noch nicht so viel los, sodass wir erstmal gemütlich alles angucken konnten. Wir haben uns dann in eine Bar auf einem Berg gesetzt von der man einen super Ausblick auf den ganzen Strand hatte.

In der Bar selber wurde eher Techno Musik gespielt womit wir jetzt nicht ganz so viel anfangen konnten, aber es war witzig die Leute zu beobachten die dazu tanzten :D nachdem wir dann wieder runter zum Strand gegangen sind war es auf einmal Mega voll und man kam gar nicht mehr von A nach B.

Irgendwann hatten wir es geschafft uns durch die schwitzende, tanzende Menge zu kämpfen und hatten eine Bühne gefunden wo auch Musik gespielt wurde die wir kannten. Es war so unfassbar heiß obwohl es schon 12 Uhr war und die Luft war sehr drückend und ekelig wegen all den Menschen. Zum Glück konnten wir einen Platz auf einer Bank ergattern wo wir drauf tanzen konnten, da war die Luft gleich viel besser. Um halb 3 haben wir uns dann langsam auf den Rückweg gemacht da wir fix und fertig waren :D man muss dazu auch sagen, dass wir bestimmt die einzigen nüchternen Menschen dort gewesen waren aber da waren wir auch sehr froh drüber, weil es einfach viel zu warm und schwül war zum trinken. Das beste an dem Abend war jedoch die Rückfahrt. Wir saßen/lagen/standen mit 13 Leuten auf der Ladefläche, dieses Mal gab es zum Glück wenigstens Bänke und ein Dach :D unter den 13 Leuten waren noch 3 andere deutsche, ein amerikanisches Pärchen, 2 sehr Betrunkene Thais und ihre Freunde. Einer der Thais lag einfach zwischen unseren Beinen weil er so betrunken war, dass er einfach am schlafen war :D Der andere hing in dem Arm seiner Freundin und wollte die ganze Zeit den Alkohol von seinem anderen Freund haben obwohl er eindeutig schon sein Limit erreicht hatte :D er war aber die ganze Fahrt über am grinsen und sah so aus als hätte er einen richtig guten Abend gehabt :D die amerikanische Frau war auch sehr gut dabei und hat die ganze Fahrt über sehr witzige Sachen erzählt :D sie war Lehrerin aber hat sich überhaupt nicht so verhalten wie man es von Lehrern erwarten würde :D alles in einem war es ein sehr witziger Abend. Wir hatten vorher von vielen Leuten gehört, dass man auf der Full Moon Party aufpassen muss, dass man nicht beklaut oder unter Drogen gesetzt wird und dass grade Mädchen aufpassen müssen. Wir haben das jedoch gar nicht so empfunden, es ist halt eine große Menschenmenge und man sollte jetzt vielleicht nicht mit einer offenen Tasche rumlaufen aber ansonsten ist es dort auf nicht anders als auf anderen Festivals unser Meinung nach. Es hat aber wahrscheinlich auch geholfen, dass wir nüchtern waren :D

08Juni
2017

7 Island Tour

Am nächsten Tag stand dann die 7 Island Tour auf dem Plan. Zum Glück ging es mir (Kristin) auch wieder besser und so konnte ich wenigstens noch diese Tour mitmachen. Den genauen Ablauf der Tour wissen wir gar nicht mehr weil alles etwas chaotisch war :D Gegen Mittag wurden wir von unserem Hostel abgeholt und sind zum Hafen gefahren, dort mussten wir erstmal noch eine Stunde warten bis es dann weiter ging. Als dann endlich alle da waren ging es aufs Boot, auf dem Weg dahin haben wir noch sehr sehr süße Katzenbabys gesehen 😍

Bei unserem ersten Stopp sind wir Schnorcheln gegangen, das Wasser war leider nicht ganz so klar wie beim letzten Mal und es gab auch nicht so viele Fische. Danach sind wir zu einer Insel gefahren wo wir einen kurzen Aufenthalt hatten, die Zeit haben wir für ein kleines Fotoshooting genutzt :D

um zu den Inseln zu gelangen mussten wir immer von dem großen Boot auf ein kleineres umsteigen, eine teilweise sehr wacklige Angelegenheit und das kleinere Boot hatte zweimal technische Probleme und der Motor ging erst nach einer Weile wieder:D als nächstes ging es weiter zu einer kleinen Insel von der wir zu einer anderen Insel gehen konnten weil das Wasser dazwischen sehr flach war.

Wieder zurück auf dem Boot konnten wir einen Blick auf die Chicken Island werfen, eine Steinformation auf dieser Insel sieht aus wie ein Huhn, daher der Name :D

anschließen konnten wir wieder Schnorcheln gehen, das Riff war sehr nah an der Wasseroberfläche weswegen man teilweise echt aufpassen musste, dass die Seeigel einen nicht picksen 😅 aber so konnte man die Fische und Korallen gut von Nahem sehen. Nach dem kurzen Tauchgang ging es auf die nächste Insel wo es dann endlich essen beim Sonnenuntergang gab :)

nach einer Stunde ging es dann wieder zurück aufs Boot wo man noch einmal im dunklen ins Wasser konnte um leuchtendes Plankton zu sehen. Wir hatten aber beide keine Lust wieder nass zu werden und sind auf dem Boot geblieben, war auch gut so da man das Plankton so gut wie gar nicht gesehen hat :D dafür war der Vollmond sehr schön :)

nachdem wir wieder am Hafen angekommen sind gab es noch eine kleine Feuershow die eher so mittelmäßig gut war :D

nach der Show wurden wir dann wieder zurück zum Hostel gebracht wo wir auch nur noch schnell unter die Dusche gegangen sind und dann direkt ins Bett. Der Tag war echt lang aber es hat sich gelohnt, die Inseln waren echt schön :) 

07Juni
2017

1237 Stufen

Von Phi Phi ging es dann mit der Fähre Richtung Festland nach Krabi, wo wir dann unsere erste TukTuk Fahrt vom Hafen zum Hostel hatten. TukTuks sind die thailändischen  Taxis, die sich im großen ganzen davon von normalen Taxis unterscheiden, dass sie gefühlt den Motor eines Rollers besitzen und kleiner sind, als normale Autos. Unser Hostel war sehr cool, abends gab es kostenlos bbq :) nachdem wir am nächsten Tag erstmal ausgeschlafen haben und wir den Ort erkundet haben wurde uns schnell klar, dass in Krabi nicht so viel geht. Für die nächsten Tage haben wir uns dann zwei Touren gebucht und abends waren wir noch auf einem kleinen Essens-Markt.


Am nächsten Morgen hatte dann Kristin eine Lebensmittelvergiftung und konnt die Tour nicht mitmachen. Stattdessen ist eine Engländer aus unserem Zimmer mitgekommen. Die erste Station der Tour waren heiße Quellen, die in einem kleinen Wasserfall in einem Fluss mündeten. Das Wasser war wirklich sehr warm, bestimmt 35°C und soll wohl auch gut für die Haut sein. Die Quellen waren aber sehr klein und dafür waren sehr viele Leute da. Nach den riesigen Wasserfälle in Australien war es also nicht sooo unglaublich, aber trotzdem ganz cool.



Dann ging es zu dem 10 Minuten entfernten Emerald-pool, ein natürlicher Pool mit sehr klarem Wasser. Das Wasser hier war auch angenehm kalt, sodass man sich erfrischen konnte.



Dann ging es wieder mit dem Bus auf eine lägere fahrt zum Tiger Cave Tempel. Unten befanden sich zwei Tempelanlagen, von denen eine noch im Bau war.

Das eigentliche Highlight hier ist jedoch die Aussicht von dem Berg, der neben den Tempeln in die Höhe ragt und von jeder Menge Affen bewohnt ist. Um diese Aussicht genießen zu können muss man aber erst 1237 Stufen bewältigen. Ohne mir groß Gedanken zu machen nahmen wir die ersten Stufen mit Leichtigkeit. Dann wurden die Stufen jedoch sehr Steil und durch die Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit war es unglaublich anstrengen. Da ich durch die Lebensmittelvergiftung die Tage auch nicht soo viel gegessen hatte, war ich nicht in der aller besten Verfassung. Nach 700 Stufen war ich kurz vorm umkippen und habe dann aufgegeben. Die Aussicht war trotzdem ganz schön :)


Zum Abschluss der Tour sind wir dann noch mit Quad bikes durch den Dschungel gefahren, das hat sehr viel Spaß gemacht. Ohne Helm und mit sehr abgenutzten Bremsen hat das auch ganz dem thailändischen Standart entsprochen aber naja, so ist das hier halt :D

04Juni
2017

Koh Phi Phi

Morgens um 7 wurden mit dem Bus vom Hostel abgeholt und es ging ca. 45 min über die Insel bist zum "Hafen" (ist kein richtiger Hafen, also sehr viel kleiner, wir hier Pier genannt). Dann ging es von dem Bus in ein Passagierboot und ab Richtung Koh Phi Phi. Die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden, bevor es zum Pier von Koh Phi Phi ging sind wir an der berühmten Maya Bay vorbei gefahren. Dort wurde der Film "the beach" mit Leonardo de cabrio gedreht. Die Bucht ist der Touristenspott schlechthin, weshalb es hier außer früh morgens voller Boote und Menschen ist. Der Anblick war dennoch sehr schön :)



Auf Koh Phi Phi angekommen haben wir uns durch die vielen kleinen Gassen auf den Weg zu unserer Unterkunft gemacht. Die Strecke hätte auf direktem Wege 5 min gedauert, da wir es mit dem direkten Weg ja nicht so haben, haben wir 15 min gebraucht :D Bei der Unterkunft angekommen haben wir uns erstmal ein bisschen ausgeruht und sind dann durch die vielen kleinen Gassen mit Souvenirläden gebummelt. Wir hatten einen deutschen und eine Schwedin kennen gelernt, die in einem Hostel mit Pool gewohnt haben, da konnten wir den Pool mit aussieht auf die Bucht mit benutzen :)


Für den nächsten Tag wollten wir uns eine Schnorchelntour buchen, deshalb haben wir die vielen kleinen Läden abgeklappert. Am Ende haben wir bei einem Tauchladen gebucht, da die Schwedin tauchen wollte und wir dadurch mit aufs Boot zum Schnorcheln können.
Abends haben wir einen sehr schönen Sonnenuntergang mit thailändischem Bier genossen (den Sonnenuntergang mehr als das Bier) und dann gab es am Strand noch eine sehr coole feuershow :)

 

Am nächsten Tag (Svenjas Geburtstag) haben wir uns dann um halb 9 bei dem Tauchladen mit den anderen getroffen und dann ging  es zum Hafen auf ein Boot.


Das Schnorcheln war kurz gesagt einfach nur verdammt geil! Das Wasser war super klar, man hatte eine Sichtweite von bestimmt 10 Metern und das Riff war voller unterschiedlicher Korallen und Fische. Wir haben riesige Muscheln, Seeigel mund große, dunkelblaue Seesterne gesehen, ganz viele bunte Papageienfische, Doktorfische (Doris) und Kans (da wissen wir nicht mehr wie die heißen), ganz viele kleine Gelb gestreifte Fische, die einen direkt vor der Nase hergeschwommen sind, einen großen (2 Fussbälle nebeneinander) Kugelfisch, einen der giftigen Feuerfische, jede Menge Barracudas (das sind die, die Nemos Mum und Geschwister gefressen haben), hässliche Moreenen, der andere Deutsche hat eine giftige Wasserschlange gesehen und Kristin hat sogar einen Black Tip - Hai gesehen!!!

Gegen 2 sind wir dann zurück zur Insel gekommen und haben erstmal eine kleine Pause gemacht und waren was Essen (anscheinend nicht gutem) Ich (svenja) bin dann noch zu einer sehr coolen Pool party von dem Hostel von den anderen gegangen, Kristin ist im Hotel geblieben da es ihr nicht so gut ging. Da hab ich dann noch bis abends gefeiert und wollte eigentlich noch an den Strand zu der Feuershow, aber da Ich dann eine Lebensmittelvergiftung hatte bin ich früh ins Bett gegangen. Am nächsten Tag hatten wir dann zum ersten mal so richtig schlechtes Wetter. Da gerade Regenzeit herrscht, ist das normal, dass das Wetter sehr wechselhaft sein kann, aber bisher hatten wir Glück. An dem Tag jedoch war es heftig am Regnen und auch am Stürmen. Uns war das aber ganz egal, da wir eh nur gewartet haben, bis um 15:30 unsere Fähre nach Krabi Abfuhr.

l

Phi Phi hat uns auf jeden Fall deutlich besser gefallen als Phuket, da es hier einfach nur von Backpackern, die entspannt feiern möchten, wimmelt :)

02Juni
2017

Phuket - Patong und James Bond Island

Die letzten drei Tage haben wir in Patong verbracht, eine sehr laute, bunte und touristische Stadt :D Da wir sehr zentral gewohnt haben, waren wir mitten im Geschehen. Bis zum Strand waren es nur 5 min und bis zum ersten Restaurant musste man nur um die Ecke gehen :D es gab auch sehr viele kleine Läden wo man den typischen touri Kram kaufen konnte und eine Menge Plagiate :D sehr beliebt ist auch der Thai pancake, ist wie ein Crêpe aber man kann ihn zB auch mit Ei und Schokolade essen ....das haben wir nicht ausprobiert :D und frisches Obst und Smoothie gab es auch an jeder Ecke.

Am Donnerstag haben wir uns dann eine Tour zu der James Bond Island gebucht, eine kleine Insel wo der James Bond Film "The man with the golden gun" gedreht wurde. Wir waren sehr stolz auf unsere handelkünste, so hätte die tour eigentlich um die 2000 bath gekostet und wir haben nur 950 Bath gezahlt 💪🏻 Das sind umgerechnet 25€. Zuerst sind wir ca. 2 Stunden bis zu einem kleinen "Hafen" gefahren, dieser bestand aus ein paar Booten und einem einsturzgefärdeten Steg :D Mit einer sehr hässlichen Schwimmweste bewaffnet ging es dann auf ein Long tail Boot, eine typische Bootssart in Thailand die früher hauptsächlich für den Fischfang benutzt wurde.

Nach ca. 45 min fahrt sind wir auf ein größeres Boot umgestiegen von wo aus unsere Kanufahrt gestartet ist, wir hatten unseren eigenen Fahrer und sind in Höhlen und durch einen Tunnel gefahren.

Nach der Kanufahrt ging es wieder zurück auf unserer kleines Boot und nach einer kurzen Fahrt sind wir dann bei der James Bond Island angekommen, auf dem Weg dahin sind wir an ganz vielen kleinen Inseln vorbei gekommen, diese konnte man allerdings nicht begehen da sie nur aus einem riesigen Steinfelsen bestanden. Bei der James Bond Island hatten wir dann eine halbe Stunde Zeit um Bilder zu machen, auf die eigentliche Insel kann man gar nicht drauf gehen da sie auch nur ein großer Stein ist aber von einer anderen Insel aus hat man eine gute Sicht. Hier war auch alles sehr touristisch aber das hatten wir auch nicht anders erwartet :D

Der nächste Stopp unserer Tour war eine schwimmende Stadt wo es Mittagessen gab, die Stadt war eher ein kleines Örtchen und leider konnten wir uns dort nicht umsehen sondernd mussten im Restaurant bleiben.

Zuletzt waren wir dann noch bei einem Monkey Tempel wo, wie der Name schon sagt, ganz viele Affen waren. Diese konnte man füttern und manche sind auch auf einen draufgesprungen, wir haben uns da aber relativ zurück gehalten, da wir doch etwas Respekt vor den frechen äffchen hatten 😅Der Tempel an sich war auch schön aber die Affen waren dann doch interessanter :D

Nachdem wir dann wieder im Hostel waren mussten wir erstmal ein kleines Päuschen machen, da wir abends noch mit drei Mädels, die wir auf dem Trip kennen gelernt haben, feiern gehen wollten. 

In patong gibt es eine große Straße die nur aus Clubs und Bars besteht und sogar Abend für die Autos gesperrt wird.

Hier wird man alle paar Meter angelabert von Leuten die einen in die Bars "locken" wollen. Wir Mädels hatten da einen großen Vorteil und haben die meisten Drinks einfach umsonst bekommen. Der Club in dem wir anschließend waren war auch ziemlich geil. Man musste erstmal mit einer Rolltreppe hochfahren und dann war da ein roter Teppich ausgelegt und riesige Türen als Eingang. Der Eintritt war natürlich umsonst, diesmal auch für Männer :D Die Musik war auch echt gut und es gab einen riesigen Bildschirm mit einer Bühne davor und dort hat jemand, wir wissen nicht ob es eine Berühmtheit war oder nicht :D, die Leute angeheizt und für gute Stimmung gesorgt. Er hat sich nachher sogar in die Menge geschmissen und stagediving gemacht, das wo die Leute ihn auf den Händen durch den Raum tragen :D wir sind aber nicht all zu lange geblieben da um 7 Uhr morgens schon unser Bus kam der uns zu der Fähre bringen sollte.
Als Fazit lässt sich über Patong sagen, es ist eindeutig eine Touristenstadt und die Gerüche waren teilweise echt sehr schlimm aber dennoch hat es uns gut gefallen, wobei ein paar Tage auf jeden Fall ausreichen :)

31Mai
2017

Wie die Penner...

Nach unserer sehr ungemütlichen und kalten Nacht am Flughafen ging es weiter mit dem Zeit totschlagen. Unser Flug nach Phuket ging erst um 18:10 und vor 15:00 konnten wir noch nicht einchecken. Falls ihr euch fragt wieso wir nicht von Brisbane direkt nach Thailand gefolgen sind...das wäre teuerer gewesen :D Wenn man beim Fliegen Geld sparen will muss man sich auf jeden Fall dauraf einstellen, kein Komfort zu haben. Wie haben außerdem unsere Flüge mit der Billigairline Jetstar gebucht, wo TV und essen nicht im Flugpreis inklusive ist. Zum Glück sind nicht so viele Leute nach Thailand gefolgen und so hatten wir beide unsere eigene Reihe im Flugzeug :)

Wir sind dann um halb 1 nachts in Thailand angekommen, der billigste Bus in die Stadt fuhr allerdings erst um 7uhr morgens... also nochmal ein paar Stunden auf einer Bank chillen.

Als es dann endlich 7uhr war und wir unser Ticket kaufen konnten mussten wir nochmal ne Stunde warten bis der Bus voll genug war. Nach einer weiteren Stunde wurden wir dann in der Stadt abgesetzt.

Total erledigt und fertig mit den Nerven mussten wir uns dann noch ein Hostel suchen, wir haben einfach die ersten Europäer angesprochen ob die ein gutes Hostel kennen, wir sind dann zusammen zu deren Hotel gegangen, dieses war uns dann aber doch zu teuer und so haben wir weiter gesucht und sind relativ schnell fündig geworden. Zum Glück konnten wir auch direkt so checken, Problem war nur, dass unser Zimmer im 5 Stock lag...oben angekommen waren wir dann entgültig total fertig. Nach einer schnellen, kalten Dusche, welche dringend notwendig war, haben wir uns erstmal ins Bett gelegt und geschlafen. Gegen Nachmittag war der Hunger dann größer als die Müdigkeit und so haben wir uns auf den weg gemacht um essen zu gehen. Es gab sehr leckres Curry für 80 baht, was umgerechnet 2€ sind.

Nach dem Essen sind wir dann noch ein bisschen durch die Straßen gegangen, schön ist es hier nicht unbedingt aber es ist sehr viel los :D und wir werden bestimmt ein Problem mit dem Gepäckgewicht bei dem Rückflug haben :D

jetzt liegen wir wieder im Bett und werden dort auf bis morgen früh bleiben.

30Mai
2017

Good Bye Brisbane

5 Wochen sind seit dem letzen Blogeintrag vergangen. In diesen Wochen als Nanny/Fundraiser haben wir Tag für Tag auf Thailand hingefiebert, bis plötzlich die Erkenntnis kam, dass unsere Zeit in Australien fast vorbei ist! Es gab etwas wie einen Schockmoment, wo wir dachten wir hätten noch soo viel verpasst und jetzt ist keine Zeit mehr. Aber dann haben wir zurück geblickt und gemerkt, dass das total bescheuert ist weil wir ja echt unglaublich viel erlebt haben :) und man kann ja immer noch wieder kommen! 

Am Montag Abend ging es dann von Brisbane nach Sydney wo wir dann die Nacht am Flughafen verbracht haben. Man muss das zu sagen, dass es gerade Winter in Australien ist und der ist tatsächlich kalt! Die Nacht am Flughafen war dementsprechend sehr kalt und ungemütlich... aber wir haben uns eine Übernachtung gespart :D 

Jetzt ist es 6 Uhr morgens und um 6 Uhr Abends geht unser Flug von Sydney nach Phuket. Haben also noch 12 Stunden vor uns, die wir irgendwie überbrücken müssen... 

 

22April
2017

Auto verkauft und Pläne geschmiedet

Am Abend hatten sich die zwei deutschen Jungs das Auto angeschaut und eine Testfahrt gemacht. Sie haben auch echt viele Fragen gestellt und sich das Auto sehr genau angeschaut und waren ganz zufrieden. Allerdings hatten sie am nächsten Tag noch zwei weitere Besichtigungen und wollten sich dann gegen Mittag melden. Als dann die Nachricht kam, dass sie sich für unser Auto entschieden haben waren wir sehr überrascht und mega Happy :D Am Abend haben wir dann den ganzen Papierkram erledigt, Geld wurde überwiesen und Schlüssel übergeben. Dann war es erstmal voll das komische Gefühl zu wissen, das wir jetzt ohne Auto sind :D 

Hier mal die Verkauftsfotos:

Da wir ja so gut wie alles von Australien gesehen haben und die letzen Monate aber nicht nur arbeiten wollten, haben wir kurzerhand beschlossen im für juni 3 Wochen nach Thailand zu fliegen :) 

Da es und in Cairns nicht soo gut gefallen hat sind wir am Samstag zurück nach Brisbane geflogen.

Ich (Svenja) konnte Montag direkt wieder bei dem alten Fundraising Job anfangen und Kristin hatte eine Aupair Familie in der Nähe von Byron Bay gefunden, wo sie auch direkt am Samstag anfangen konnte :) 

15April
2017

Cape Tribulation Tag 2

Am nächsten Morgen sind wir noch mal an den Strand gegangen und haben eine "Schaukel" gefunden wo wir coole Bilder gemacht haben. 

Dann sind wir Richtung Süden gefahren da wir früh die Fähre nehmen wollten um nicht wieder in eine lange Warteschlangen zu geraten. Vorher haben wir aber noch ein kleinen Zwischenstopp in einer Seitenstraße gemacht für ein weiteres Fotoshooting mit dem Auto :D

 

Ca. 1 Stunde und und 1000 Fotos später sind wir weiter gefahren und sind ohne große Wartezeit mit der Fähre wieder auf die andere Flussseite. Dort haben wir geparkt weil wir nochmal eine Bootstour machen wollten wo man Krokodile sehen kann. Unsere Boot war ein kleines Solar betriebenes Boot mit dem der Captain von dem großen Fluss in einen kleineren Bach fahren konnte. Zuerst haben wir nur junge Krokodile gesehen die 1-2 Jahre alt waren und damit nur 20- 30 cm groß. Von 100 Baby Krokodielen erreichen nur sehr wenige eine Größe von mehr als 2 Metern und selbst dann besteht noch die Gefahr von 5 Meter großen Krokodilen gefressen zu werden. Nachdem wir noch ein paar knallgrüne Frösche gesehen haben, war endlich ein ausgewachsenes Krokodil am Flussufer zu sehen. Auch wenn es ein Weibchen war war es trotzdem groß und beeindruckend.

Nach der Bootstour sind wir wieder Richtung Cairns gefahren und haben vorher aber noch einmal einen Stopp bei einem Nationalpark gemacht wo man von einer Aussichtsplattform aus Wasserfälle sehen konnte. Es fuhr sogar eine Eisenbahn durch den Park.  Nachdem wir uns dort ein bisschen umgesehen haben sind wir weiter zu einer Stelle gefahren wo man schwimmen konnte, da es aber dann relativ kalt wurde und das Wasser auch nicht so schön klar war, ist nur Paulina (die Freundin aus Paderborn) ins Wasser gegangen. Ein Stückchen den Weg weiter hoch hatte man dann dann noch einen tollen Ausblick auf den Fluss und einem kleinen Wasserfall. Dort fing es dann auch an zu regnen, muss man schließlich in einem Regenwald auch mal erlebt haben :D

Wir haben uns dann wieder auf den Weg zum Auto gemacht und sind zurück Richtung Cairns gefahren. Auf der Fahrt haben wir noch eine Nachricht von zwei Jungs bekommen, dass sie sich das Auto gerne angucken würden, wir waren Mega happy den ersten Interessenten zu haben.

 

 

14April
2017

Cape Tribulation Tag 1

Eigentlich wollten wir schon um 6 los, sind extra früh aufgestanden, haben aber vergessen, dass die Küche vom Hostel erst um 8 Uhr öffnet...umsonst früh aufgestanden! 

Zuerst sind wir zu der kleinen Stadt Port Dougles gefahren, die war jedoch sehr unspektakulär, also ging es weiter nach Norden. Um zum Cape Tribulation zu kommen muss man einen ca. 15 Meter breiten Fluss überqueren, mit einer Fähre! Wir haben irgendwas gelesen, dass die Leute so den Nationalpark vor zu viel Verkehr schützen wollen, deshalb ist da keine Brücke...naja wir mussen dann erstmal da 45 min warten bis wir übersetzten konnten da ja auch das lange Osterwochenende bevorstand. Auf der anderen Seite des Flusses führte die Straße durch einen grünen Tunnel aus Bäumen und plötzlich hatte man einfach das Meer direkt neben der Straße. Von einem Lookout hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf den Regenwald und das Meer.

 Dann sind wir ein kurzes Stück weiter gefahren und haben einen Walk durch den Daintreeforest gemacht. Der Wald hier ist einfach gar nicht zu vergleichen mit den deutschen Wäldern. Hier muss man direkt an den Aufbau eines Waldes denken, wie man es in der Schule gelernt hat, mit den verschiedenen Schichten. Beeindruckend fanden wir vorallem die Lianen, die Bilder sprechen für sich:

Nach dem Walk sind wir weiter gefahren und haben unsere ersten Cassowary gesehen, auf deutsch Kasuar. Das ist "eine Gattung großer flugunfähiger Vögel der Gruppe der Laufvögel". Sie sehen ein bisschen aus wie Emus, jedoch schöner von den Farben. Da die Tiere einfach über die Straße laufen konnen wir nicht anhalten um ein Foto zu machen.

Dann ging es weiter in den Regenwald hinein, bis die geteerte Straße endete und es auf Schotter weiter ging. Das Stück war zwar nur für 4WDs zugelassen, uns kamen aber trotzdem einige normale Autos entgegen. Als dann aber ein Bach die Straße kreuzte, konnte man wirklich nur noch mit einem 4WD weiter. Wir sind dann 3 mal durch den Bach gefahren um Bilder zu machen :D

 

Nach dem kleinen Fotoshooting haben wir das Auto geparkt und sind einen kleinen Pfad in den Wald hinein gegangen zu einem Spot, wo man schwimmen kann (bzw. wo keine Krokodile sind).

Zum übernachten haben wir auf einem Campingplatz am Cape Tribulation Beach eingecheckt. Der Regenwald reicht hier bis zum Strand und man fühlt sich wie auf der Insel von "Lost" :D 

12April
2017

Abschied und Wiedersehen in Cairns

Nach einer Übernachtung in Cairns in einem Hostel hieß es für Maike wieder Abschied zu nehmen. Ich (Svenja) habe sie zu dem sehr kleinen Flughafen in Cairns gebracht und hätte auch nichts dagegen gehabt mit in den Flieger zu steigen...hab ich aber nicht gemacht :D

Dann haben wir unser Auto zum verkaufen ins Internet gestellt und erstmal gar keine Interessenten gehabt.

Da wir so erstmal nur abwarten konnten haben wir den ganzen Tag an der Esplanada gechillt und an unserer Bräune bearbeitet.

Zufällig haben wir mit den beiden Mädels die wir bei Byron Bad auf der Raststätte kennengelernt haben (von denen eine auch aus Paderborn kommt) geschrieben, da die gerade auch in Cairns angekommen sind und auch ihr Auto verkaufen wollten. Gegen Nachmittag haben wir dann die aufgeregte Nachricht von den beiden bekommen, dass sie ihr Auto verkauft haben und jetzt mit ihrem Gepäck in einem Vorort von Cairns festsitzen. Da wir ja eh nicht zu tun hatten haben wir sie dann abgeholt und hatten natürlich erstmal ganz viel zu quatschen. Kurzerhand haben wir dann beschlossen am nächsten Tag einen 2-Tages-Trip zum Cape Tribulation zu machen.

09April
2017

Magnetic Island

Von Airlie ging es dann Richtung Magnetic Island. Kurz vor Townsville haben wir an einer Raststätte übernachtet damit wir am nächsten morgen die Fähre nehmen können. Wir haben eine Autofähre genommen, jedoch ohne unser Auto, weil diese billiger war als die eigentliche Passagierfähre. (Zwar nur ein paar Dollar aber als Backpacker wird man echt zum Sparfuchs :D)
Auf der Insel angekommen wollten wir uns erstmal Fahrräder mieten um alles erkunden zu können. Der Verkäufer von dem Geschäft hat uns dann aber geraten lieber den Bus zu nehmen als mit dem Fahrrad zu fahren da die Insel sehr hügelig ist. Voll nett von ihm, dass er nicht nur an sein Geschäft denkt, so sind die Australia halt :) Als wir dann mit dem Bus zur Horseshoebay gefahren sind waren wir echt froh kein Fahrrad gemietet zu haben :D es ging 20 min lang nur bergauf. Am Strand angekommen sind wir erstmal ein bisschen über einen Markt geschlendert welcher direkt neben dem Strand lag. Dann war es auch schon wieder Zeit zum Mittagessen :D also haben wir uns was leckeres besorgt und noch ein kleines Päuschen am Strand gemacht bevor wir dann mit dem Bus zu einem Wanderweg gefahren sind. Dieser Weg ist bekannt dafür, dass man frei lebende Koalas sehen kann ? So sind wir die ganze Zeit mit Blick nach oben den Weg entlang gegangen bis uns Leute, welche uns entgegen kamen gesagt haben, dass auf dem Boden Markierungen liegen wo die Koalas sind. Nach ein paar Minuten haben wir dann ein Koala Baby gesehen welches ganz alleine auf einem kleinen Baum saß ?

 

Wir fanden es etwas merkwürdig, dass die Mutter ihr kleines alleine lässt aber als Koala braucht man sich auch keine Gedanken über Feinde machen. Als wir den Weg weiter gegangen sind haben wir auch einen älteren Koala gesehen der einfach fast auf den Boden saß. Er war sozusagen zum Greifen nah :D wir haben ihn aber nicht angefasst sondern nur ein paar Selfies mit ihm gemacht :D

Insgesamt haben wir drei Koalas gesehen, weswegen sich der Walk auf jeden Fall gelohnt hat, aber auch die Natur und die Aussicht war sehr schön ?

Als wir wieder an der Bushaltestelle angekommen waren haben wir festgestellt, dass der nächste Bus erst in einer Stunde kommen würde ...wir hatten natürlich keine Lust so lange zu warten, also haben wir beschlossen es per Anhalter zu versuchen, unser erstes mal hier in Australien:D es hat auch nicht lange gedauert und eine Frau mit einem Van hat angehalten und uns mitgenommen. Während der Fahrt haben wir ein bisschen Smalltalk gehalten und wer hätte es gedacht, sie konnte deutsch weil ihr Mann ein Deutscher ist und sie hat sogar schon in Dortmund gelebt und kannte Paderborn:D Sie hat uns an einem der wenigen Strände rausgelassen wo man schwimmen kann, wegen der momentanen Quallen Season. Dort haben wir dann noch ein bisschen entspannt und sind dann am frühen Abend zur Fähre zurück gegangen. Während der Überfahrt hatten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang ? Wieder auf dem Festland angekommen ging es dann schon weiter Richtung Cairns.

06April
2017

Whitsundays

Whitsunday Island

Am Morgen haben wir uns von den Jungs verabschiedet, da die mit dem Zug zurück nach Brisbane fahren wollten, um sich von dort einen Farmjob zu suchen.

In Byron Bay hatten wir Mädels uns eine Segeltour zu den Whitsunday gebucht. Zu dem Zeitpunkt konnten wir natürlich noch nicht wissen dass Zyklon Debbie für Unruhen sorgen würde. Unsere Tour hatten wir zwar eine Woche nach dem Zyklon, aber die Verwüstung in Airlie Beach war noch deutlich zu sehen. Umgekippten Bäume, Grünzeug auf dem Boden und die meisten Läden geschlossen da es kein Strom gab. Unsere Tour fand auch auf mit einem anderen Boot statt, da unser eigentliches Boot durch den Zyklon beschädigt wurde. 

Mittags sind wir zum Hafen gegangen, der Weg dorthin war allerdings auch weggeschwemmt, deshalb mussten wir einen Abhang durchs Gebüsch herunter gehen :D 

Am Hafen haben sich dann alle getroffen und dann ging es auch schon aufs Boot. Ein kleines Boot im Hafen war auch einfach komplett versunken, man hat nur noch den Mast gesehen :D

Unser Segelboot "Siska" sah erstmal kleiner aus als erwartet aber sehr schön. Unterm Deck gab es einen Raum mit Küche und zwei Tischen und ringsherum an den Seiten waren kleine Stockbetten wo wir unsere Sachen erstmal verstaut haben.

Unser Captain "Jess", Australierin, hat zu Beginn auch gesagt, dass der Zyklon viel verwüstet hat aber das es jeder selbst in der Hand hat ob er auf dem Trip trotzdem Spaß hat oder nicht. Das fanden wir ein sehr gutes Statement und haben dann trotz allen Umständen die Zeit genossen. Nachdem wir ein bisschen gesegelt sind, wo einige auch mithelfen konnten (mussten :D), haben wir in einer Bucht geankert. Jess hat erzählt, dass viele Boote, die vor dem Zyklon keinen Platz mehr im Hafen bekommen haben zu dieser Bucht gefahren sind, da es hier ein wenig geschützt war. Ein Boot hat es aber trotzdem erwischt und lag am Ufer. Die Inseln um uns herum waren leider nicht so schön grün wie man es von den Bilder kennt. Der Sturm hatte alles Grün weggeweht, sodass der Wald ehr braun aussah. Wir sind dann mit einem kleinen Motorboot ans Ufer zu einem kleinen Waserfall gefahren.

Später auf Siska haben wir in Hängematten auf dem Deck entspannt und mit den anderen auf dem Boot gequatscht, bis es Abendessen gab. Das war auch echt richtig lecker :)

Am nächsten Morgen ging es bei Regen los zum Whitehaven-beach. Da grade "Stinger-season" ist (zeit im Jahr wo die Quallenart "Stingers" im Meer unterwegs ist) haben alle "Stinger-Suits" bekommen. Die sehen aus wie Wet-Suits, also Tauchanzüge, sind aber nicht aus Neopren, da sie nur vor dem Kontakt mit den Quellen schützen sollen. Mit sexy gelben Regenjacken (Kristin war der einzige Auseinseiter weil sie ihre eigene Jacke dabei hatte :D) sind wir dann auf die Insel vom Whitehaven-beach gefahren und haben einen kurzen Walk zu einer Aussichtsplattform gemacht.

 

Von der hat man normalerweise eine Aussicht auf die charakteristischen Sandbänke, die von türkisem Meer umgeben sind. Bei uns sah das nicht so aus und da die Situation so krass war, war es einfach nur witzig :D So ist die Natur halt :D

Normalerweise:

Bei uns :D:

Unten am Strand sind wir dann trotzdem ins Meer gegangen. Da wir sehr früh da waren, war unsere Gruppe auch erst die einzige am Stand. Später kamen dann noch mehr Leute und dann kam auch mal die Sonne raus :D Einige waren natürlich sehr enttäuscht, aber wir fanden es trotzdem cool und freuen uns, nochmal (in ein paar Jahren) dorthin zu kommen.

Als nächstes war Schnorcheln angesagt. Eigentlich heißt es, dass das Great-Barrier-Reef hier unten bei den Whitaundays am besten sei, da oben bei Cairns viele Teile es Riffes von der Korallenbleiche betroffen sind. Der Zyklon hat jetzt allerdings auch hier das Riff stark beschädigt. Jess hat uns zu einer Stelle gebracht, die ein wenig geschützt war. Im Wasser konnten wir uns von der Strömung über das Riff treiben lassen, was nur teilweise 50 cm unter uns lag. Da das Meer sehr trüb und aufgewühlt war durch den Cyklon, konnten wir die Korallen und Fische direkt unter und vor uns zwar sehen, wir konnten allerdings nicht das Riff als ganzes sehen. Das was wir sehen konnten sah aber schön aus. Nicht so wie man es von den Bilder kennt, aber trotzdem schön. Am Abend haben wir wieder auf dem Deck gechillt und einfach den Moment genossen. 

Der nächste Tag war dann ja auch schon der letzte Tag. Gefrühstückt haben wir auf dem Deck bei einem tollen Himmel und Regenbogen :)

Nach dem Frühstück waren wir nochmal bei einem anderen Wasserfall, wo wir ein bisschen klettern konnten. Dann ging es wieder Richtung Airlie Beach und die Segel wurden ausgerollt. Wir saßen wieder alle auf der "Highside" vom Boot wie zuvor auch, aber dieses Mal haben wir gemerkt, wieso  wir dort sitzen müssen :D Das Boot hatte so eine krasse Schräglage, dass man sich schon besser festhalten sollte. Mit der Sonne im Rücken und ab und zu mal Wasser im Gesicht von einer großen Welle kam Airlie Beach wieder in Sichtweite. Das Segel zum Schluss war das beste an dem ganzen Trip und hat richtig Spaß gemacht.

Wieder an Land haben wir uns noch mit einer Freundin von Maike getroffen, die auch aus Paderborn kommt und hier Au-pair gemacht hat. Zusammen haben wir bei Dominos gegessen. Dann sind wir weiter Richtung Townsville gefahren, wo wir kurz vor dem Ort auf einer Raststätte übernachtet haben.

04April
2017

Agnes Water

Der nächste Stopp nach Fraser war Agnes Water. Dort wollten wir uns nochmal Surfboards ausleihen, der Ort ist ziemlich klein und ähnelt eher einem Ferienresort. Für $20 konnten wir den ganzen Tag surfen. Die boards die wir bekommen haben waren diesesmal aber keine softboards so wie in byron sondern richtige, die einem ziemlich weh tun können wenn man nicht aufpasst ? Am Strand angekommen haben wir auch schnell gemerkt dass die Wellen nicht sooo geil war wie wir es und erhofft hatten. Das Problem war, das wie mit unseren Kenntnissen nur die kleinen Wellen surfen können und da war das Wasser so flach, dass man, wenn man es geschafft hat sich hinzustellen, nach 2 Sekunden mit dem Board im Sand feststeckte :D Was richtig Spaß gemacht hat war, wenn man es geschafft hat über den Punkt zu kommen wo die Wellen brechen und man gemütlich auf seinem Board im Wasser treiben konnte. Der Weg dahin war aber echt nicht easy weil die Wellen einen ständig vom Board gehauen haben und man nicht mehr wusste wo oben und unten ist. Am besten war es dann noch, wenn man eine echt große Welle mitgenommen hat und einfach auf dem Bord liegen geblieben ist :D das ist echt krass wie schnell man dabei wird. Wir haben das Surfen dann aber auch schnell aufgegeben und so noch ein paar Bilder mit den Boards gemacht :D 

Am Abend haben wir dann noch mit den Jungs zusammen gegessen und uns auf den Weg Richtung Whitsundays gemacht.

03April
2017

Fraser Island Tag 3

Am letzten Tag sind wir dann schon relativ früh nochmal zu dem Lake McKenzie gefahren und wollten dort auch frühstücken weil da weniger Bremsen sind. Wir mussten leider feststellen, dass unser Toast verschimmelt war und so gab es dann halt Nudeln zum Frühstück:D Das beste war aber, dass wir ganz alleine an dem See waren ?

Da hat der frühe Vogel definitiv den Wurm gefangen:D gegen 8 kamen dann auch andere Leute aber es war trotzdem schön :) 

So haben wir die restliche Zeit auf Fraser am McKenzie verbracht und sind dann mittags aufgebrochen und haben die Fähre zurück genommen. Auf dem letzten Stück auf der Insel haben wir dann auch nochmal Dingos gesehen :)

02April
2017

Fraser Island Tag 2

Nach der schlaflosen Nacht wollten wir zum Frühstück eigentlich pancakes machen, die Monsterbremsen haben das aber unmöglich gemacht und so haben wir am Ende aufgegeben und sind schnell weiter gefahren.

Unser erster Stopp war Elicreek, ein Fluss wo man sich angeblich einfach treiben lassen kann und wieder zum Strand kommt. Sah auf den Bildern cooler aus als ob echt :D das Wasser war ca. Knie tief und der Fluss war auch nur ein paar Meter lang ? Wir sind dann einmal durch gegangen und haben uns weiter Richtung Maheno Wreck gemacht, ein Schiff welches 1935 durch einen Zyklon verunglückt, und eins der bekanntesten Spots von Fraser ist. Es war ziemlich alt und verrostet :D 

Danach ging es zum Indian Head, ein Berg von dem man eine Aussicht über die ganze Insel haben soll, man konnte zwar weit gucken aber die ganze Insel haben wir auch nicht gesehen :D 

 

Von dort aus sind wir weiter zu den Champagne Pools gefahren, es war ziemlich überfüllt aber wir haben trotzdem ein kleines Plätzchen gefunden wo wir uns Sonnen konnten, dort sind wir auch etwas länger geblieben weil wir warten mussten bis die Flut zurück gegangen ist damit wir weiter am Strand fahren können. Da muss man auf Fraser echt drauf achten, bei dem Office wo wir die Fähre bezahlen mussten war auch eine "Walk of shame" Tafel wo Bilder waren von Autos die ziemlich bescheuert steckengeblieben, umgekippt oder sonst wie liegen geblieben sind, einige von denen haben die Gezeiten wohl nicht beachtet beim parken. 

Nachdem die Flut dann vorbei war konnten wir weiter zu unserem Campingspot fahren. Dieses Mal waren wir auch so schlau und haben die Zelte hinter den Dünen aufgebaut :D 

01April
2017

Fraser Island Tag 1

Um 5 Uhr sind wir aufgestanden, haben alles zusammengepackt und uns auf den Weg gemacht. Nach 30 Minuten Fahrt waren wir bei dem Office in Rainbowbeach wo man die Fähre für Fraser buchen muss. Dort haben wir unser Ticket für die Fähre gekauft, die Nationalpark-Gebühr und die Campingpermits bezahlt. Bevor es zur Fähre ging haben wir noch Wasser gekauft und alle leeren Flaschen aufgefüllt, da es auf Fraser Island nicht überall Trinkwasser gibt. Vor dem Sandweg zur Fähre haben wir dann schon den Druck unserer Reifen abgelassen und dann ging es über den Strand zum Wasser. Wir hatten erwartet, dass es einen kleinen Hafen gäbe aber wir sind einfach direkt vom Strand aufs Deck der Fähre gefahren. Die Überfahrt dauerte auch nur 10 min und dann waren wir schon auf der Insel.

Nach 1 min haben wir schon die ersten Dingos gesehen. Die Insel ist dafür bekannt, dass es dort sehr viele Dingos gibt. Es stehen auch überall Schilder, dass man sein Essen nicht draußen liegen lassen soll und alles was nach Essen riecht ins Auto stellen soll, sogar Schuhe :D Es gibt teilweise sogar extra eingezäunte Bereiche wo man Essen kann. Als wir das alles gelesen haben dachten wir, dass die kleinen Hunde ja überall sein müssten... Wir haben sie genau zwei mal gesehen, kurz nachdem wir von der Fähre runter gefahren sind und kurz bevor wir wieder am letzten Tag auf die Fähre drauf gefahren sind:D Dingos sehen aus wie kleine, sehr zierliche, hellbraun-rötliche Hunde mit weißen Pfötchen, wir hatten sie uns größer vorgestellt aber sie sehen echt ganz süß aus. 

Nach der ersten Fahrt am Strand ging es zu einem See weiter ins Inland, dieser war zwar ganz schön aber jetzt nicht so atemberaubend. Also haben wir uns auf den Weg zu dem Lake McKenzie gemacht. Dieser See hat den ersten um Einiges übertroffen. Der Strand war weiß und das Wasser war türkis und super klar, dort wo es im See tiefer wurde war das Wasser dann dunkel blau.

Dort haben wir dann den Rest des Tages mit sonnen und im Wasser planschen verbracht. Nachmittags haben wir uns auf den Weg zu unserem Schlafplatz gemacht. Wir mussten vorher schon angeben in welcher Zone wir übernachten wollen und so konnten wir uns innerhalb dieser Zone einen Platz aussuchen. Wir fanden es natürlich am schönsten so zu zelten, dass man einen direkten Blick auf das Meer hat. Klingt in der Theorie ganz geil, wir haben aber nicht bedacht, dass es auf den Dünen extrem Windig ist und das zelten dann vielleicht nicht die beste Idee ist :D So hatten wir eine ziemlich schlaflose Nacht weil die Zeltwände die ganze Zeit extrem laut am flackern waren (es hatte aber auch keiner Lust aufzustehen und das Zelt woanders hinzustellen). Dazu kam noch, dass wir von Monster Fliegen/Bremsen belagert wurden und man es draußen kaum aushalten konnte, abends waren die Viecher zum Glück weg aber mit den ersten Sonnenstrahlen kamen sie dann auch wieder. 

31März
2017

Noosa

Bevor wir nach Noosa aufgebrochen sind mussten wir erstmal im Internet checken ob die Straßen auf der Strecke nicht überflutet sind, wir hatten aber Glück und konnten auf direktem Wege fahren. Dann haben wir auch das Ausmaß des Regens gesehen, teilweise waren Wiesen überschwemmt und Bäche über die Ufer getreten. In Noosa war auch jede Menge Grünzeug und Äste auf den Straßen, einige Bäume sind auch umgeknickt. Nach ein paar Stunden am Strand haben wir noch einen sehr schönen Walk entlang der Küste gemacht bis zu einem natürlichen Pool im Fels. Das war ziemlich cool :) Auf dem Weg haben wir auch wieder Delphine gesehen.

Abends sind wir dann zu einem Freecamp in der Nähe Rainbowbeach gefahren und sind da auch früh ins Bett gegangen, denn am nächsten morgen ging es nach Fraser Island:)

29März
2017

Wieder in Brisbane

Eigentlich wollten wir nur eine Nacht in Brisbane bleiben, aber da das Wetter so schlecht war sind wir zwei Nächte geblieben. Weiter im Norden von queensland war ein Cyclon und die Ausläufer davon sind zu der Zeit wo wir da waren in Brisbane angekommen. Außer dem Regen und starken Wind haben wir aber nichts mitbekommen. In anderen Teilen von Brisbane stand das Wasser aber bis zu 1 Meter hoch wie wir in den Nachrichten gesehen haben. Am Mittwoch abend haben wir Sarah und Yasmin nochmal getroffen und waren zusammen feiern. Am nächsten Tag haben wir hauptsächlich im Hostel gechillt (alle Geschäfte hatten ab mittags auch zu wegen dem Wetter) und abends haben wir dann mit anderen aus dem Hostel Werwolf (ein gemeinschaftsspiel) gespielt, das war ziemlich cool :)
Unser Hostel war das billigste was wir finden konnten mit $15 pro Nacht aber dafür war der Besitzer auch sehr unfreundlich und viele andere Gäste waren ziemlich komisch :D so kam zum Beispiel auch abends die Polizei und hat die Zimmer durchsucht weil sie jemanden gesucht haben. Haben ihn aber nicht gefunden. Wenn man länger in Hostels schläft hat man mit Sicherheit auch schon alles gesehen, wir sind ja sehr selten in Hostels und haben trotzdem schon so Einiges erlebt :D 

28März
2017

Springbrook und Lamington Nationalpark

  1. Morgens sind wir von dem Campingplatz ein kleines Stück zu einem Parkplatz gefahren, von wo aus wir einen Walk gestartet haben. Der Weg ging vorbei an mehreren Wasserfälle wo wir dann auch teilweise ein bisschen ins Wasser gehen konnten.

 

Nach ca. 6 km laufen haben wir am Parkplatz Mittag gegessen und sind dann zu dem Lamington NP gefahren, der liegt direkt neben dem Springbrook NP.

Dort haben wir den "Top Tree Walk" gemacht, bei dem man auf Hängebrücke auf Höhe der Baumkronen entlang läuft. Dort konnte man auch noch an eimer sehr steilen Leiter einen Baum ganz hoch klettern und hatte von oben eine wunderbare Aussicht auf das Blätterdach.


Abends sind wir zu einer Restarea kurz vor Brisbane gefahren und wurden mal wieder von Mücken zerstochen

27März
2017

Gold Coast

Nach der Nacht auf der Raststätte sind wir dann am nächsten morgen zur Goldcoast gefahren, dort haben wir das Auto erstmal wieder bei einer Wekstatt abgeladen weil wir neue Bremsen brauchten. Während das Auto repariert wurde waren wir in der Bücherei und haben das WLAN und den Strom genutzt um alle Sachen aufzuladen. Wir waren auch kurz am Stand wo Maike und ich (Kristin) uns einen schönen Sonnenbrand geholt haben ?

Als das Auto dann endlich fertig war, war es schon nachmittags und wir haben uns in Richtung Stadt aufgemacht um noch etwas zu essen. Die Goldcoast ist bekannt dafür dass dort ein amerikanisches flair herrscht. Die Straßen hießen teilweise auch wie in Amerika, zum Beispiel gab es die "third Avenue" hier auch. Als es dunkel wurde leuchtete die ganze Innenstadt durch Lichterketten und leuchtenden Reklametafeln. Es sah echt schön aus :)

Nachdem wir uns dann, mal wieder, bei Dominos eine Pizza gegönnt haben, haben wir uns auch schon wieder auf den Weg zu unserem Schlafplatz in einem Nationalpark  gemacht. 

26März
2017

Minyon Falls

 Sonntag morgen haben wir Byron Bay teilweise leicht verkatert verlassen und sind ins Hinterland zu den Minyon Falls gefahren. Da wir aber erst mittags angekommen sind hätten wir es nicht geschafft den Walk bis unten zum Wasserfall zu machen. Stattdessen sind wir dann zu einer schönen Stelle oberhalb des Wasserfalles gegangen und haben da ein bisschen entspannt und Bilder gemacht.


Für die Nacht sind wir zu einer Raststätte gefahren wo am Abend bestimmt 50 Autos standen. Neben unserem Auto war noch eine Parklücke frei und dort haben zwei deutsche Mädels geparkt. Wir haben ein bisschen mit denen gequatscht und dann haben wir zusammen am Tisch gesessen und ich (Svenja) habe schon die ganze Zeit gedacht, dass mir eines der Mädchen bekannt vor kommt. Habe dann gefragt woher sie kommen und eine kam  aus Paderborn und war auf der selben Schule wie ich und ich mit ein zwei Freundinnen von mir befreundet :D was ein unglaublicher Zufall. Wenn die nur einen anderen Parkplatz genommen hätten hätten wir uns nicht getroffen! Das ist jetzt schon das zweite Mädchen was ich hier durch Zufall getroffen haben, welches auf der selben Schule war wie ich! Die Welt ist klein..

25März
2017

Byron Bay

In Byron Bay haben wir uns 3 Tage Surf lessons gebucht und haben dann auch in einem Hostel eingecheckt. Das Hostel hatte auch einen coolen Hippie-Flair, es gab Tippis als Hostel Zimmer, Hängematten, bemalte Wände und alles. Das war schon mal ziemlich cool.

Nachmittags hatten wir dann unsere erste Surfstunde. Es hat echt Spaß gemacht und jedes mal wenn man nur für ein paar Sekunden auf dem Board stand hat man sich gefreut wie ein kleines Kind :D

Am zweitenTag hatten wir dann schon Muskelkater, was die ganze Sache noch anstrengender gemacht hat. Jetzt sollten wir auch mal versuchen das Board zu lenken. Da wir aber immernoch sehr damit beschäftigt waren über zu stehen, hat das nicht so gut geklappt :D 

Am 3. Tag hatten wir dann noch mehr Muskelkater und Knie und Oberschenkel waren aufgeschürft und die Wellen  waren ganz schön stark. Es hat aber Spaß gemacht aber am Ende waren wir dann auch froh, dass es erst mal die letzte Stunde war. An dem Tag war die Fotografin eine deutsche die aus Lippstadt kam :D Die hat dann auch noch ein paar schöne Bilder von uns gemacht wo wir gerade nicht surfen :)

Wir wollen aber auf jeden Fall nochmal Surfen :)

Am Abend haben wir dann im Hostel ein bisschen Bierpong gespielt und sind dann in eine Bar/Club feiern gegangen. 

22März
2017

Nimbin

Nimbin ist ein sehr kleiner Ort im Inland von NSW mit nur 400 Einwohner. Der Ort ist jedoch ziemlich berühmt da es ein Hippie Ort ist und dementsprechend herrscht dort eine sehr entspannte Atmosphäre. Als wir angekommen sind hat es erstmal geregnet, sodass wir uns in eins der wenigen Restaurants gesetzt und dort Mittag gegessen habe. Nach dem Essen sind wir durch die kleinen Läden gebummelt, wo es selbstgemachte Armbänder und Ketten gibt, Bücher über Chakras und denn Sinn des Lebens, Durftöle und Räucherstäbchen und so Krimskrams halt.

Dann waren wir noch in einem kleinen "park" wo einfach alte Couches rumstanden und zwei alte Vans. Einer war sehr cool bemalt und wir haben schöne Fotos gemacht :)

Abends haben wir dann wieder an einer Raststätte übernachtet :)

21März
2017

Port Maquarie

In Port Maquarie haben wir eigentlich nicht besonders viel gemacht. Haben am Wasser mittag gegessen (Brot mit Dip :D ) und ein bisschen durch die Stadt gelaufen. Dann sind wir zu einem Freecamp gefahren welches neben einem Rugbyfeld lag. Da es geregnet hatte war die Wiese teilweise Unterwasser und somit perfekt für eine Runde Fußball :D während ich (Svenja) mit den Jungs gespielt habe und schön dreckig geworden bin haben Maike und Kristin Holz gesammelt weil wir am Abend Stockbrot machen wollten. Das hat dann allerdings nicht geklappt da das Holz zu nass war und einfach nicht brennen wollte :(

Irgendwie haben wir an dem Tag wenig (keine) Bilder gemacht :D vielleicht werden noch nachträglich welche vom Fußball spielen hinzugefügt, aber die muss Lucas uns erst noch schicken..

20März
2017

Newcastle und Nelson Bay

Nachdem die letzte Nacht nicht so angenehm war haben wir uns in einem Hotel ein Zimmer gebucht ,welches echt günstig war, damit die ganzen Sachen einmal trocknen können. Auf dem Weg dahin hat unser Auto dann mal wieder angefangen komische Sachen zu machen und so mussten wir anhalten und den australischen ADAC rufen. Wir haben dann schon mal die Zelte und Luftmatratzen in die Sonne zum trocknen gelegt.

Der ADAC kam dann auch relativ schnell und hat sich das Problem angeguckt und das Teil was die Probleme gemacht hat, wir wissen natürlich nicht mehr den Namen :D, gesäubert und trocken geblasen. Danach war es jedoch immer noch nicht viel besser und er meinte wir müssen am nächsten Tag direkt in eine Werkstatt fahren. Als wir dann vorsichtig zu unserer Unterkunft gefahren sind wir auf einmal alles wieder gut :D Auch die Motorkontrollleuchte war nicht mehr am leuchten.

In dem Hotel angekommen sah unser Zimmer nach 5min schon aus wie eine Messiwohnung weil wir die ganzen Decken und Anziehsachen aufhängen mussten :D Den Abend haben wir dann damit verbracht ein Spiel zu spielen welches Svenja Weihnachten von ihren Eltern zugeschickt bekommen hat. War ein lustiger Abend :D 

Am nächsten morgen sind wir dann vor 10am ausgecheckt und zu einer Werkstatt gefahren. Wir haben denen das Problem erklärt, aber da jetzt wieder alles in Ordnung war meinten die, wir müssen uns keine Sorgen machen. Dann sind wir zum Strand gefahren und haben Delfine gesehen!!

Nach einem kleinen Spaziergang am Strand sind wir weiter nach Nelson Bay gefahren. Da haben wir das Auto am Strand geparkt und sind dann am Strand entlang gelaufen Richtung des kleinen Hafens. Auf dem Weg sind wir an Bäumen mit ganz vielen weißen Papageien vorbei gekommen. Das sah echt cool aus wenn alle gleichzeitig eine Runde geflogen sind. 

 


An dem Hafen war Wasser total klar und man konnte Korallen und coole Fische sehen. Dann sind wir wieder zum Auto gegangen und zu einem Koala-Hospital gefahren :) Dort werden Koalas mit verschiedenen Verletzungen oder Krankheiten behandelt und wenn sie wieder gesund sind, werden sie wieder ausgewildert.
Für Maike und die Jungs waren das die ersten Koalas :)

 

Abends sind wir dann zu einem freecamp gefahren und haben da unser Lager aufgeschlagen. In der Nacht hat es auch nicht geregnet und wir sind trocken geblieben :)

 

18März
2017

Blue Mountains

Am Freitag haben wir uns noch mit unseren neuen Travelmates getroffen, Kai und Lucas, natürlich auch wieder deutsche ? In einer Bar haben wir schon mal ein paar Sachen wegen dem Trip besprochen und am nächsten Tag ging es dann auch schon los Richtung Blue Mountains. Das Wetter war an dem Tag leider nicht auf unserer Seite und so war es in dem Nationalpark so nebelig dass man auf 5m Entfernung nix mehr gesehen hat und dann fing es auch noch an zu regnen. Da wir jetzt aber nicht umsonst dort hin gefahren sein wollten, haben wir uns entschlossen den 20min Walk zu den Three Sisters zu machen. Als wir nach 10 min dort angekommen sind (die Zeitangaben bei den Walks sind immer sehr großzügig), konnten wir einen der Felsen sehen, ansonsten war nur eine weiße Nebelwand zu sehen.

Das Wetter war immer noch Mega schlecht aber irgendwie war es auch witzig einfach in so einer weißen "Decke" zu stehen. Mit dem kurzen Walk waren wir aber noch nicht ganz so zufrieden und sind dann gefühlt tausend Treppenstufen runtergegangen um in den Wald zu gelangen. Auf dem Weg nach unten hat uns noch ein Mann gewarnt dass es da unten sehr viele Blutegel gibt und Lucas der nur Flipflops anhatte, besser nicht weiter gehen sollte :D war ihm egal ? Unten angekommen hat es echt nicht lange gedauert bis Lucas den ersten Blutegel an seinem Fuß hatte und der Rest hatte dann aber auch welche an den Schuhen, die einen haben etwas hysterischer reagiert als die anderen ? Svenja, Maike und Lucas sind dann die ganzen Treppen wieder nach oben gegangen, Kai und ich haben uns für den 4 km Walk entschieden der dann doch länger gedauert hat als erwartet weil wir den Rückweg nicht direkt gefunden haben :D Es hat sich aber echt gelohnt, obwohl wir danach klitschnass waren. Wir haben Mega viele Wasserfälle gesehen, die jedoch teilweise so überflutet waren, dass das Wasser über den Weg floss :D 

Ein paar Stunden später haben wir dann auch wieder zu den anderen gefunden und wir haben uns auf den Weg zu unserem Schlafplatz gemacht. Blöd war nur dass es den ganzen Abend und auch die ganze Nacht geregnet hat und unsere Zelte nicht wirklich wasserfest waren. Wir Mädels sind dann in der Nacht ins Auto gewechselt weil alles nass war ? Am nächsten morgen sind wir dann relativ früh wieder los gefahren Richtung Newcastle. 

17März
2017

Sydney

Am Dienstag haben wir uns mit Jonathan am Darling Harbour getroffen und dort in dem Shoppingcenter erst mal versucht dem Regen zu entkommen. Als es dann ein bisschen besser wurde, sind wir zu einem Hochhaus gegangen im dem eine Bar im 36 Stock ist, von der man eine tolle Sicht auf die Stadt hat. Die offizielle Aussichtsplatform kostet $25, die haben wir uns so gespart :)


Wir sind dann noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen und waren in einem sehr alten Shoppingcenter, welches ziemlich cool aussieht. Die Geschäfte darin waren allerdings nicht so ganz unsere Preisklasse :D

 


Mittwoch sind wir auf den Paddy's Market gegangen, das ist ein großer Markt in der Stadt wo es Souvenirs, Schmuck und alles mögliche zu kaufen gibt. Der Markt ist auch in einer Halle, so wurden wir nicht nass.
Am Abend waren Svenja und Maike zusammen im Aladdin - Musical. Das war ein Geburtstagsgeschenk für Maike gewesen.



Donnerstag sind wir zum Bondi Beach gefahren, denn von dort kann man einen schönen Walk bis zum Coogee-Beach laufen. Es war zuerst sehr doll am Regnen, haben dann erst unter einer Überdachung gewartet und dann hat es tatsächlich aufgehört zu regnen und wir haben den "Coastal Walk" gestartet. Es war zwar immernoch winding aber wir sind trocken am Coogee-Beach angekommen :)


Abends sind wir dann noch feiern gegangen und haben auch noch ein paar von den Leuten,  mit denen wir Silvester gefeiert haben, wieder getroffen.



Heute haben wir das Auto erstmal zur Werkstatt gebracht, da wir die Windschutzscheibe austauschen lassen müssen, wegen den Steinschlägen die sich mitmerweile angesammelt haben. Der letzte war leider so groß dass er nicht mehr so repariert werden konnte. 

13März
2017

Wiedersehen in Sydney

Samstag Mittag haben wir Brisbane verlassen und uns auf den Weg Richtung Sydeny gemacht. Wir haben wieder einen Zwischenstopp gemacht und hatten dann auch unsere erste Nacht im Zelt. Die Matratze haben wir verschenkt, damit wir die Rückbank frei haben. Es war verdammt kalt, so um die 6°C! Dafür war der kostenlose Campingplatz direkt neben einer Pferdekoppel und morgens hatten wir einen wunderschönen Sonnenaufgang mit Blick auf Pferden :)



Sonntag Abend sind wir dann in Sydney angekommen und mussten erstmal einen kostenlosen Parkplatz in der Nähe unseres Hostels finden. 40 Minuten Fußweg entfernt sind wir dann endlich fündig geworden. Das Hostel ist verdammt dreckig und teilweise sehr herunter gekommen (anstatt das kaputte Lattenrost auszutauschen wird das Loch einfach mit einem Backblech bedeckt ?)  , aber zum schlafen reicht es :D

Montag morgen sind wir dann zum Flughafen gefahren um Maike abzuholen. Es war ein schönes Wiedersehen! :)



An dem Tag war das Wetter zum Glück noch gut und wir konnten Bilder vor der Harbourbridge und dem Opernhaus bei gutem Wetter machen. 

Abends gab es dann ein zweites Wiedersehen mit Jonathan, den wir zu Beginn unserer Reise in Perth kennengelernt hatten :)

06März
2017

Springbrook Nationalpark

Dieses Wochenende war ja das letzte in Brisbane und deswegen wollten wir nochmal was mit den beiden deutschen Mädels aus unserem ersten Sharehouse (Sarah & Yasmin) zusammen  unternehmen. Sonntag morgen sind wir dann zusammen zum Springbrook NP gefahren, der nur 1,5 Stunden von Brisbane entfernt ist und auch kostenlos ist. Der Nationalpark liegt sehr hoch und die Straße hatte teilweise bis zu 17% Steigung! Da ging es dann im 2 Gang hoch :D 

Von einem Lookout konnten man bis zur Goldcoast sehen. Irgendwie komisch wenn man nur Regenwald sieht und dann am Horizont Hochhäuser zusehen sind :D

Wir haben mehrere kurz Walks gemacht, die zwischen Lianen und Felsspalten hindurch führten :) 

Der "best of all lookout" war besonders schön haha! Der lag so hoch, dass wir mitten in den Wolken waren und so hatten wir eine tolle Sicht auf eine weiße Wolkendecke :D

Ein Walk führte zu einer Höhle in der leben blaue Glühwürmchen, die man im Dunkeln sehen kann, wir haben sie aber leider nicht gesehen.

 

Auch ohne Glühwürmchen hatten wir einen super schönen Tag :)

16Januar
2017

Brisbane

Montag sind wir dann nach Brisbane gefahren und in ein Sharehouse gezogen, was ca. 1h Fußweg von der Innenstadt entfernt lag.

Hier ein paar Bilder von Brisbane:)



Svenja:
Am Mittwoch hatte ich dann ein Interview für einen Job als Fundraiser. Ich hatte schon viel davon gehört und auch hauptsächlich schlechte Sachen aber ich wollte dem ganzen einfach ein Chance geben, vorallem weil es auch nicht viele andere Jobs in Brisbane gibt zur Zeit. Fundraising heißt, man steht auf der Straße, spricht Leute an und versucht (in meinem Fall) sie dazu zu bringen für eine Charity zu spenden. Bei diesem Job ging es um Spenden für Cancer Council Queensland, die größte Charity Organisation in Australien. Das Interview lief ganz gut und am Freitag nachmittag habe ich dann den Anruf bekommen, dass ich genommen wurde. Montag habe ich mit den 6 anderen "Auserwählten" dann ein Training bekommen wo wir verschiedene Methoden gelernt haben, wie man die Menschen für sich gewinnen kann. Dienstag wurden wir dann "aufs Feld" geschickt. Es sind immer kleine Gruppen von 3-5 Leuten an einem Ort, davon ist einer der Teamleader. Manchmal ist die Location in der Innenstadt und manchmal in der Umgebung, beides hat Vor- und Nachteilen. Als ich dann auf der Straße stand und einfach fremde Menschen angesprochen habe war das erstmal sehr komisch. Das schwierige jedoch ist, dass die Menschen stehen bleiben. Wenn  man das schafft muss man in einem kleinen Smalltalk  (Rapportbuilding) rausfinden, ob die Person ein geeigneter Spender ist, also: mindestens 21, in Australien für mindestens 1 Jahr und ein regelmäßiges Einkommen hat. Wenn das alles zutrifft sagt man den sogenannten "Pitch". Darin reden wir über den Cancel Council, was die machen undso und am Ende hofft man, dass die Person bereit ist, $38 im Monat für die Charity zu spenden. Der Job wird stündlich bezahlt wobei es ein bisschen komisch ist, dass wir 7 Stunden am Tag arbeiten aber nur 6 Stunden bezahlt bekommen. Dafür bekommt man bei 8 "sign ups" (also Leute, die man zum spenden gewinnen konnte) pro Woche  $100 Bonus, bei 10 $200 Bonus usw. So viele sign ups zu machen ist aber echt nicht einfach. An meinem ersten Tag aber ich glücklicherweise schon einen sign up gemacht und am 2. Tage auch einen. Am Freitag wurde ich dann gefragt ob ich auf einen "traveltrip" mitkommen möchte. Das heißt es werden ca. 3 Leute für eine oder zwei Wochen in umliegenden Städte geschickt, denn da sind die Menschen nicht so beschäftigt wie in der Stadt. Für Unterkunft und Transport sorgt die Firma. Habe das Angebot dann natürlich angenommen und bin am Samstag mit zwei andren richtig Norden gefahren. Drei Tage waren wir in Mackay, ein tag in Yeppon und ein Tag in Gladstone. Die Woche war ziemlich witzig, aber auch stressig und vorallem hab ich von da an jeden Tag aufs Neue den Druck gehabt, auf jeden Fall einen sign up machen zu müssen. Das ist halt das Problem bei dem Job... Wenn man keine sign ups macht, wird man gefeuert. Ansonsten ist der Job echt sehr cool. Zum einen habe ich schon nach der ersten Woche gemerkt, wie ich mein Englisch verbessert habe und dass es mir viel leichter fällt mit neuen Leuten zu reden. Zum anderen sind die andere sorgt die Firma dafür, das alle Fundraiser ein Team sind und man Spaß bei der Arbeit hat. Montags treffen wir uns immer in der Office und trainieren ein bisschen, jeden Mittwoch ist "breakfast club", dass heißt wir frühstücken zusammen und spielen Spiele, um alle kennen zu lernen. Da viele Leute den Job "nicht können" oder weiter reisen herrst ein kommen und gehen, jede Woche fangen neue Leute an und so wird halt sicher gestellt, dass alle sich kennenlernen. Freitags abends sind "Staffsdrinks", da treffen sich alle in einer Bar und der Manager gibt Bier aus :D wie ihr sehr gibt es eine lange pro- aber auch kontra- Liste bei diesem Job, aber ich sehe die Arbeit jetzt als Art Herausforderung und hoffe, dass ich in den nächten 4 Wochen nicht gefeuert werde :D Dann kommt Maike (meine Schwester) mich ja besuchen :)

 

Bevor ich auf den Traveltrip  gefahren bin, sind wir noch in eine andere Flat gezogen, die direkt in der City ist und wo wir auch noch freien Zugang zu Pool, BBQ und Gym haben. Die Wohnung ist nämlich in  einem Hotel :D das ganze ist so günstig weil wir zu 7. in einer Wohnung wohnen, die eigentlich für 4 Leute ist. Es ist aber nicht eng, also wir sind in einem 3er Zimmer mit eigenem Bad und das ist echt super.


Durch die Arbeit hatte ich auch eine ganze cool Begegnung :D Ich hatte mich mit einem der neuen Mädels (Eva), eine deutsche, angefangen zu unterhalten. Sie erzähle dass sie in Münster lebt und ich meinte: Ach wie cool, dass ist ja nicht weit von mir, ich komme nämlich aus Paderborn. Eva fing an zu lachen und meinte: Ach nee, ja da bin ich aufgewachsen! Dann haben wir festgestellt, dass wir beide aus die selbe Schule in Paderborn gegangene sind! Und dann hat Eva gefragt, wo genau ich denn wohne, wurde das ganze noch getoppt! Als Baby hat sie in der selben Straße gewohnt, wo ich wohne!!!! Wir konnten es nicht fassen :D so klein ist die Welt!

 

 

Kristin:

In der ersten Wohnung in Brisbane haben wir zwei, natürlich auch deutsche, Mädels kennen gelernt, Yasmin und Sarah. Wir haben uns sofort super verstanden und mit den beiden habe ich auch den Australia Day, wichtigster Feiertag in Australien, verbracht :) Es gab ein echt schönes Feuerwerk und danach waren wir noch in der Stadt. 

Zu meiner derzeitigen Jobsituation lässt sich nur sagen, dass die Jobchancen in Brisbane momentan echt nicht so gut sind und man nicht leicht einen Job findet, da dann auch noch dazu kam, dass mich das Heimweh doch sehr dolle gepackt hat und ich einfach nicht mehr glücklich in Autralien war, habe ich beschlossen für zwei Wochen wieder nach Hause zu fliegen und meine Familie, Freunde und vorallem meine Tiere zu besuchen :D So ging es für mich dann am 09.02. wieder zurück in das kalte Deutschland. Meine Familie wusste das ich komme aber meine Freunde hatten keine Ahnung, weswegen die Überraschung, als ich auf einmal da stand umso größer war :D Jetzt genieße ich erstmal die zwei Wochen mit meinen Liebsten und fliege dann am 26.02 wieder zurück ins Warme :D

04Januar
2017

Farmwork

Die Unterkunft in Sydney hatten wir bis zum 02.01, gegen mittag sind wir dann aufgebrochen Richtung Brisbane. Dort hatten wir eine Zusage für einen Job auf einer Pferdefarm bekommen. Mit einer Übernachtung an einer Raststätte sind wir dann am 03.02 am späten Vormittag auf der Farm angekommen, die Farm liegt 1,5 Stunden von Brisbane entfernt in einer sehr ländlichen Gegend...nächster Supermarkt ist 15 km von der Farm entfernt. Als wir angekommen sind, konnten wir uns noch ein bisschen ausruhen und am nächten Tag ging die Arbeit dann um 6 Uhr morgens los. Wir wussten schon, dass wir nicht pro Stunde bezahlt werden sondern nur $200 pro Woche und freie Unterkunft in einer Wohnung bekommen. Das ist echt verdammt unterbezahlt, aber wir dachten, dass wir dafür auch nicht sooo viele Stunden arbeiten müsste. Falsch gedacht! Bis 12 Uhr wurden Pferde gefüttert und Ställe gemistet und noch paar kleinere Aufgaben erledigt. Gefüttert wurde mit einem sehr alten, schwer zu fahrenden Auto, da die Wiesen einfach zu riesig waren um zu Fuß dort hinzugehen. Das Grundstück war um die 100 Hektar groß. Die Pferde waren auch ziemlich abgestumpft was das Auto anging und standen einem manchmal einfach im Weg und wollten nicht weggehen :D manche sind auch hinter dem Wagen hergerannt um sich das Futter direkt vom Wagen zu stibitzen.  Auf der Farm werden Rennpferde gezüchtete, es gibt ca. 120 Pferde, hauptsächlich Stuten mit Fohlen, Jährlinge und ein paar Hengste. Geritten wird dort gar nicht, die Jährlinge werden nur an der Hand trainiert. Als um 12 dann endlich Mittagspause war,  waren wir schon komplett fertig. Nachmittag ging es dann weiter bis 17 Uhr! Der Boss meinte auch zu uns, dass die erste Woche hart ist, da sich der Körper erst an die Arbeit gewöhnen muss...Haben dann 7 Tage durch gearbeitet um zu den Entschluss zu kommen, dass der Job definitiv nicht der Richtung für uns ist. Wir haben dann noch bis Sonntag weiter gearbeitet und sind dann Montag morgen nach Brisbane gefahren.

31Dezember
2016

Silvester

Die Planung für Silvester haben wir als viel zu stressig und kompliziert empfunden. Dafür gab es verschiedene Gründe. Die Plätze, wo man eine perfekte Sicht hat sind schon mittags voll, heißt man muss schon morgens sein Lager dort aufbauen und über 12 Stunden  dort verbringen. Wie fast überall gilt da natürlich auch Alkoholverbot, ob es streng kontrolliert wird wussten wir nicht. Auf jeden Fall fanden wir die Vorstellung nicht so cool, so lange die Zeit tot schlagen zu müssen. Siar und Patrycja haben dann mal ein  bisschen herumgeschaut und einen Platz gefunden, der auf der Nordseite von Sydeny lag und von wo man eine gute Sicht hat, wenn auch ein bisschen weiter weg. Dort sollte es laut Berichten vom Vorjahr auch nicht so voll sein. Ein Freund von Siar war schon gegen mittag mit seinen Leute an dem Platz, wir sind dann gegen 4 dazu gestoßen. (Geplant war, dass wir um ca.2 da sind, aber wie es halt so ist mit 4 mädels hat es dann doch länger gedauert) Als wir angekommen sind waren schon viele Leute dort aber wir hatten einen guten Platz gefunden wo  es nicht voll war. Dort haben wir dann den abend verbracht und aufs Neue Jahr gewartet.

Zwei mal ist die Polizei gekommen, die ersten waren sehr locker und haben nur gesagt, wir sollen hinter dem Zaun her kommen (waren drüber geklettert um schöne Fotos zu machen :D)

  

Ein paar Stunden später kamen  nochmal andere Polizisten, die dann leider sehr viel Alkohol weggekippt haben. Ein  sehr trauriger Anblick, vorallem weil Alkohol hier so verdammt teuer ist! Der billigste Vodka kostet umgerechnet  20 €! Wir hatten uns Weißwein in Eisteeflaschen umgefüllt und die unauffällig versteckt, als die Polizei kam, so wurde unser Alkohol verschont. Von unserem Platz hat man keine Sicht auf die Harbourbridge, deswegen mussten wir um kurz vor 12 eine Treppe hoch auf einen Hügel. Dort war es natürlich voller aber wir haben noch einen Platz gefunden  (wir = Svenja mit den Leuten die wir an dem Tag kennengelernt haben, Kristin ist leider in der Menge verloren gegangen und hat den Übergang ins neue Jahr damit verbracht, die anderen zu finden :D ). Da es dort so voll und hektisch zuging, haben wir uns nämlich leider alle verloren. Das Feuerwerk ging ca. 20 min und sah schon echt cool aus, da wir so weit weg waren haben wir viele Effekte aber nicht sehen können, deswegen hat es uns jetzt nicht komplett umgehauen.

   

Generell macht es auch einfach mehr Spaß, wenn man selber böllern kann :D  Gegen 1 hatten wir uns dann wieder gefunden, bis auf Sophia, die war mit Sarah  (die hat die letzten Nächte auch bei uns in der Wohnung geschlafen) irgendwo anders unterwegs. Mit Siar, Patrycja und noch einer Freundin von Patrycja  (Enya) sind wir mit der Bahn in die Stadt und haben das neue Jahr direkt mit einem Festmahl bei Mecces gestartet! Zusammen  mit Enya sind wir Richtung Hydepark gegangen, denn dort lag Enyas Hostel. Wir wollten uns im Hydepark noch mit Anh Duc treffen (Freund aus Darwin), denn der war spontan auch noch nach Sydney gekommen. Es hat gefühlt eine Stunde gedauert  bis wir ihn endlich gefunden hatten :D Da wir mit der selben Bahn nach hause fahren mussten, haben wir gemeinsam den Heimweg gestartet :) als wir zu Hause angekommen sind und todmüde im bett lagen war es verdammt komisch, dass alle Freunde in Deutschland Silvester noch vor sich hatten und es bei uns schon vorbei war.
Ungefähr ist mit dem neuen Jahr bei uns die Halbzeit angekommen. Einerseits kommst es uns schon vor, als wären wir eine Ewigkeit hier, andererseits geht die Zeit aber auch schnell rum, weil wir schon sooo unglaublich  viel erlebt haben!

26Dezember
2016

Weihnachten mal anders - Tag 3

Am 2. Weihnachtstag gab es erstmal ein  Wiedersehen mit Anne und Marcus, die wir in Perth im Hostel kennengelernt haben und zusammen mit ihnen ein Stück der Westküste  bereist haben. Auf dem Platz vor dem altbekannten Opernhaus haben wir uns getroffen und dann ein kleine Sightseeingtour zusammen gemacht. Es wurde ja auch mal Zeit, dass wir nach 3 Tagen in Sydney endlich mal das Opernhaus und Harbour Harbourbridge sehen :D Dieser Nachmittag war richtig schön und wir haben uns sehr gefreut, dass es geklappt hat, dass wir uns nochmal sehen :)

Abends sind wir zusammen mit Sophia wieder in die Stadt, in eine Bar, wo es an diesem Tag ein Getränkespecial gab. Zu Anfang es noch sehr leer, aber später als der DJ aufgelegt hat wurde es richtig voll.

Fazit zu unserem australischen Weihnachten:
Es hat sich nicht angefühlt wie Weihnachten, wir konnten auch nicht wirklich begreifen,dass   unsere Familien in Deutschland gerade wie gewohnt Weihnachten feiern...Also es hat sich nicht angefühlt als würde wir etwas verpassen.  Es war mehr so, als würde Weihnachten dieses Jahr einfach ausfallen. Die Tage waren auf jeden Fall richtig cool, mit der Gruppe hatten wir sehr viel Spaß, aber wir bevorzugen DEFINITIV das deutsche Weihnachten!

Die Tage vor Silvester haben wir leider hauptsächlich im Bett verbracht, da wir beide erkältet waren :/

25Dezember
2016

Weihnachten mal anders - Tag 2

Am 1. Weihnachtstag treffen sich jedes Jahr ganz viele Leute an verschiedenen Strände und Grillen, trinken, tanzen, Baden. Wir haben uns dieser Tradition natürlich angeschlossen und sind mit Kühlbox, Grillfleisch und Kräuterbaguet mit unserem Auto zum Coogee-Beach gefahren. Als wir gegen halb 3 ankamen  war die Party schon im vollen  Gange. Überall Menschen in Badesachen mit Weihnachtsmütze auf dem Kopf. Die Wiese vor dem Strand konnte man gar nicht sehen weil sooo viele Menschen darauf standen. Wir haben auf einem kleinen Stück nahe eines Einganges ein freies Plätzen gefunden und uns dort mit unseren Decken nieder gelassen. Da alle Einweggrille in den Supermärkten ausverkauft waren und die Grille Vorort besetzt und zu weit weg waren haben wir unser Fleisch in der Pfanne auf unserem Campingkocher gegrillt.

Nach ein paar Stunden sind wir dann an den Strand umgezogen wo nochmal doppelt so viele Menschen waren, wie auf der Wiese. Die Wellen an dem Tag waren sehr hoch und man wurde ein paar mal von einer Welle umgehauen, bis man den Punkt überwunden hatte, wo die Wellen brechen. Wenn man hinter diesem Punkt angekommen war, hat es total viel Spaß gemacht.. Bis man zu viel Salz geschluckt hatte und wieder zurück wollt. Das hat sich dann auch wieder als nicht so einfach erwiesen :D Wir wurden mehr an den Strand gespült, als das wir heraus gegangen sind :D es hat auch sehr viel Spaß gemacht die Leute zu beobachten, die im Wasser waren, vorallem die, die sehr betrunken waren! Seeehr viele haben durch die Wellen unfreiwillig blank gezogen und es meistens erst 5 min später bemerkt :D Gegen Abend wurde es schnell kalt  und wir waren auch müde, daher haben wir uns auf die Suche nach einem Bus gemacht...wie gefühlt alle anderen auch! Als der Bus dann kam hat es sich angefühlt wie zu Schulzeit. Alle wollen unbedingt in den Bus und nehmen keine Rücksicht auf die anderen...Das war echt nicht so cool. Wir waren dann froh, als wir heile bei der Wohnung angekommen  sind.

24Dezember
2016

Weihnachten mal anders - Tag 1

Für Weihnachten  hatten wir zusammen mit unseren Mitwohnern Karten für eine Pool Party in  ein Club in Sydeny. Die Party fing schon um 12 Uhr mittags an, aber bei 4 Mädchen und 2 Bädern sind wir natürlich erst später hingekommen...So gegen 2. Als wir am Club angekommen sind ging es mit einem Fahrstuhl in den 5. Stock wo sich ein großer Pool auf dem Dach befand. Die Party war schon im vollen Gange und es war echt verdammt cool!

Um 18 Uhr sind wir dann gegangen um etwas zu essen und sind wieder bei dem Mexikaner gelandet :D Dann ging es weiter in eine Bar, zu Beginn war es noch sehr ruhig weil der DJ noch nicht gespielt hat aber dann wurde es voller und wieder richtig gut :)

Zum krönenden Abschluss sind wir noch ins Pacha gegangen :) dort hatten wir mit unseren Tickets von der Pool Party auch freien Eintritt. Der Club ist verdammt groß, mit mehren Floors und verschiedener Musik. Gegen 3 Uhr nachts taten dann langsam unsere Füße weh! Natürlich gab es dann noch eine weihnachtliche Mahlzeit bei McDonalds  (in Australien sagt man übrigens auch Mecces, aber Macces  geschrieben).
Dann ging es ab nach Hause ins Bett um wieder Kräfte für den nächsten Tag zu sammeln 

23Dezember
2016

Ankunft in Sydney

Unsere Unterkunft lag in einem Vorort von Sydeny names Ashfield, 20 min mit der Bahn  vom Center entfernt. An diese Unterkunft sind wir über eine Australien-Facebook-gruppe gekommen. Ein  Mädchen  (Sophia) hatte noch ein Doppelzimmer in der Wohnung frei, die sie zusammen mit zwei Freunden (Patrycja und Siar) gebucht hatte. Das war deutlich billiger als ein Hostel im Center (Sydney ist verdammt teuer, über die Feiertage noch extremer).
Am frühen Nachmittag sind wir dort angekommen  und haben erstmal unsere Sachen in die Wohnung geräumt. Dann sind wir mit der Bahn in die Stadt gefahren und ein wenig durch die Geschäfte geschlendert. Durch Zufall haben wir unser Lieblingsrestaurant (Mexikaner) gefunden,wo wir schon in Perth gegessen haben, als wir da gegessen  haben, mussten leider festgestellt, dass es in Sydney Ganz schön kalt und windig ist und wir mit Shorts und tshirt nicht die richtige Kleidung an hatten. Da wir für den nächsten Tag (Weihnachten) schon Pläne hatten sind wir früh zurück nach Ashfield gefahren. Praktischerweise lag die Wohnung direkt gegenüber eines Shopping Centers, so haben wir abends noch schnell eingekauft und sind dann früh in Bett gegangen.

23Dezember
2016

Figur 8 Pool

Von Melbourne sind wir ganz entspannt an der Küste hoch gefahren um passend am 23. in Sydney anzukommen. Für die Strecke hatten wir eigentlich viel zu viel Zeit, deswegen sind wir auch an einem Freecamp zwei Tage geblieben und haben einen Strandtag gemacht.
Da wir erst mittags in Sydney in unsere Air bnb  Wohnung einchecken konnten sind wir morgens erst noch zu dem Figur 8 Pool gefahren. Der lag eh auf dem Weg im Royal- Nationalpark,  ca. 1 Stunde unterhalb von Sydney. Da man die Pools nur zu low-tie (Ebbe) sehen kann, passte es perfekt dass wir den Walk Vormittags gestartet haben, da mittags der Wasserstand am niedrigsten sein sollte. Die High- und Low-tie konnte man ganz einfach auf der Website des Nationalparks herausfinden. Der Walk zu den Pools war 3,5 km lang und ging erst nur bergab durch einen Dschungelartigen Wald mit viele  Stufen, dann eine Art Düne hinunter bis zum Stand. Weiter ging es ein Stück über den Sandstrand bis nur noch große Runde Steine da waren und wir uns dort unseren Weg selber suchen mussten. Alleine auf dem Hinweg waren schon so viele Menschen mit uns unterwegs wie wir an der Westküste nicht mal an einem Tag gesehen haben :D der Weg führte dann auf eine Art Plattform (die bei Flut unter Wasser ist) bis zu den Pools. Da waren dann auch nochmal richtig viele Menschen. In dieser Plattform sind kreisrunde tiefe Löcher mit sehr klaren Wasser. An einer Stelle sind zwei dieser Löcher verbunden und sehen aus wie eine 8...Daher der Name Figur 8 Pool :D


Es sah schon cool aus und es wäre auch sehr interessant zu recherchieren wie die entstanden sind...aber der Walk war schon sehr anstrengend :D die 3,5 km mussten wir dann nämlich auch wieder den Berg hoch.
Als wir komplett erschöpft am Parkplatz angekommen sind haben wir uns kurz gestärkt und dann ging es Richtung Sydeny :)

18Dezember
2016

Melbourne

Nach 5 Monaten an der Westküste ohne Großstadt hat uns Melbourne ziemlich umgehauen. Wir haben uns für eine Nacht ein Hostel gebucht und die Autofahrt mitten durch die Stadt war schon mal Stress pur. Wir sind dann zu Fuß in die Stadt und waren immernoch ziemlich überfordert mit den ganzen Menschenmassen, Autos, Straßenbahn und Pferdekutschen! Durch Zufall sind wir in ein paar Gassen geraten, die komplette bemalt waren  (streetart).


Wir sind dann gemütlich durch die Stadt gelaufen und auch durch den botanischen Garten. Später haben wir noch einen Kaffee getrunken, weil uns viele Leute gesagt haben, der Kaffee in Melbourne sei so gut...War er auch :)

Am nächsten Tag wollten wir uns eigentlich einen Markt angucken, der hatte aber leider geschlossen. Deswegen sind wir am nächsten morgen wieder weiter gefahren.
Wir wären gerne länger in Melbourne geblieben aber es war uns zu teuer und um den Flair der Stadt richtig erleben zu können, müsste man auch mehrere Wochen hier bleiben und die Zeit hatten wir jetzt nicht...aber man kann ja nochmal wiederkommen :D
Jetzt fahren wir gemütlich an der Küste hoch, sodass wir am 23. in Sydney angekommen.

16Dezember
2016

Great Ocean Road

Die Great Ocean Road ist eine ca. 200 km lange Straße zwischen Adelaide und Melbourne und ist eine sehr beliebte Sehenswürdigkeit in Australien. Wir haben aber festgestellt, dass wir von der Westküste echt verwöhnt sind, dass es nicht so Tourimäßig ist. Aber daran werden wir uns jetzt wohl gewöhnen müssen. Im Internet haben wir gelsen, dass man ca. 3 Tage braucht für die Strecke, wir sind mittags angekommen und waren am nächsten Vormittag fertig :D Man hätte natürlich auch noch länger mal an einem Strand bleiben können aber 1. waren da einfach echt zu viele Menschen und 2. war es viel zu kalt ? Wir waren einmal mit den Füßen kurz im Meer aber das hat auch schon gereicht. Die Buchten und Klippen waren schon beeindruckend aber es war halt alles mega touri mäßig. 

Gecampt haben wir dann auf einem Freecamp welches in einem Wald lag. Es war sehr schön idyllisch mit einem kleinen See. Koalas haben wir leider keine gesehen, dafür aber Papageien und Kaladus. Am nächsten morgen ist die Sache mit den Vögeln etwas eskaliert weil wir versucht haben einen Papagei zu füttern, dann waren es zwei, dann 5 und irgendwann waren es echt zu viele und wir mussten unser Lager abbauen weil wir sonst wahrscheinlich gegessen worden wären und sind weiterfahren :D Aber es war trotzdem cool, dass die Vögel so zutraulich waren und sogar auf unseren Arm geflogen sind 

Kurz nachdem wir das Ende der Great Ocean Road erreicht hatten, hat sich unser Auto dann dazu entschieden nicht weiter zu fahren...ja dann standen wir am Straßenrand und haben auf den Abschleppwagen gewarteten, nach 4 Stunden kam er dann auch endlich. Die Leute vor deren Haus wir liegen geblieben sind waren voll nett und haben uns erstmal mit Wasser versorgt und uns ihr Badezimmer zu Verfügung gestellt, eine Frau hat sogar angehalten und uns Weihnachtendplätzchen geschenkt :D

Zum Glück haben wir eine Versicherung abgeschlossen (für nur $70), ansonsten hätte der ganze Spaß, nur fürs abschleppen, locker über $300 gekostet. Der Mann der uns abgeschleppt hat war auch Mega nett und hat uns angeboten bei ihm im Garten zu zelten, wenn wir ein Zelt gehabt hätten :D also haben wir dann einfach vor der Werkstatt gecampt weil diese natürlich schon zu hatte. Das kleine Örtchen an dem wir dann festsaßen war zum Glück echt ganz schön und so haben wir den Tag damit verbracht die Gegend zu erkunden, zum baden war es leider zu kalt aber der Strand war trotzdem schön :) Blöd war nur dass wir keinen Strom hatten und unsere Powerbanks auch alle waren ...Nachdem wir dann am nächsten morgen erstmal schön ausgeschlafen haben, hatten ja eh nix besseres zu tun, kam dann der Mechaniker vorbei und hat sich das Auto angeguckt. Nach ca.15min lief unser Auto wieder ? Es war zum Glück nur ein Kontakt der sich gelöst hatte, wir haben echt damit gerechnet dass das Auto jetzt erstmal nen paar Wochen da bleiben muss, Svenja hatte sogar schon nach Busverbindungen geguckt wie wir nach Sydney kommen weil wir da ja schon das Apartment für Weihnachten und Silvester gebucht haben :D Sowas nennt man dann echt Glück im Unglück. So haben wir es ohne weitere Probleme bis nach Melbourne geschafft ??

13Dezember
2016

Adelaide

Nachdem wir die letzten Tage nur gerade aus auf ein und dem selben Highway gefahren sind waren wir erstmal bisschen überfordert, als wir nach Adelaide kamen...3 spurige Straße, 300 Ampel und 300000 Autos und auch noch Menschen, die man nicht überfahren darf! In einer Großstadt zu fahren ist schon verdammt anstrengend (vor allem wenn man so ein großes Auto hat und nur eine eingeschränkte Sicht weil das ganze Auto beladen ist :D). Wir haben uns dann zu erst einen Markt angeschaut und mal wieder frisches Gemüse und Obst gekauft. Dann gab es schön eine Pizza bei Dominos :) (zu gesund darf es ja auch nicht sein :D).Zum Übernachten sind wir zu einem Campingplatz in der Stadt gefahren und haben dort unsere ersten koalas gesehen, eine mama mit ihrem Baby *-* 

Am nächsten Tag sind wir in ein Museum gegangen (jaaaa ein Museum!) Es gab eine coole Ausstellung  von Edelsteinen und Tieren. Das hat und dann aber auch schon wieder an Großstadt gereicht und wir sind Richtung Great Ocean Road gefahren.

11Dezember
2016

Auf der Suche nach Opal

Am Morgen sind wir dann alle zusammen  wieder Richtung Norden gefahren :D Kurz vor Coober Pedy haben wir auf einem Opal-Feld halt gemacht. Da der Mann (Jörg) auch Opal abbaut durften wir mit ihm auf das Gelände. In den großen Steinnhaufen haben wir einige "Potch" gefunden. Das ist auch Opal, allerdings nicht so schon bunt und auch nicht so wertvoll. Sieht aber trotzdem schön aus :) In eine Miene konnten wir auch rein gehen, total spannend! Jörg hat uns erklärt, wie man die Stellen finden kann, wo Opale sein könnten. 

 

Dann sind wir zu seinem Haus gefahren und haben sein Frau Steffi und die zwei Hunde kennengelernt. Das Haus ist einfach in den Sandstein reingebaut und sieht einfach megaaa schön und gemütlich aus. Nach einem kleinen Päuschen im kalten Haus und einer Stärkung durch Pumpernikel-Brot (*-*) sind wir nochmal auf ein Opal-Feld hinter das Haus gegangen, haben aber leider keinen richtigen Opal gefunden :( Dafür durften wir uns aus Jörgs Privatsammlung einen  Opal aussuchen, die Steine sind nicht perfekt und haben auch keine Schmuckqualität aber wir haben uns trotzdem Mega gefreut und schön sind die Steine trotzdem :)

Abends gabs dann noch ein barbie (Australische Abkürzung für Barbecue:D) mit selbstgebrautem ginger beer (eigentlich ist das alkoholfrei, aber Jörg bevorzugt die Variante mit Rum:D) und selbstgebrannten Zitronenschnaps, war echt lecker :D

Um 10 gings dann ins Bett weil wir am nächsten Tag noch die nächste Stadt erreichen wollten, Port Agusta.

 

10Dezember
2016

Coober Pedy und ganz viel nichts

Die Nacht hatten wir auf einem Freecamp direkt  bei der Grenze zu South Australia verbracht. Morgens sind wir dann früh los und mal wieder in eine neue Zeitzone, wir sind jetzt 9,5 Stunden vor der deutschen Zeit. Nach knapp 400 km haben wir in einem Ort names Coober Pedy Halt gemacht. Dieser Ort liegt wirklich  mitten im Nichts, umgeben von ganz vielen Opal-Felder. Für die, die nicht wissen was Opal ist, das ist ein sehr schöner, türkis schimmernder Edelstein. Das besondere an dem Ort ist, dass einige Gebäude unterirdisch sind, um der Hitze zu entkommen. Die Kirche konnten wir uns kostenlos angucken und ein Mann (vermutlich der Pastor) hat uns auch noch ein bisschen was erzählt und Bilder von und mit uns gemacht :D



Da unsere Auto immernoch teilweise am ruckeln ist, haben wir die Locals gefragt, welcher Mechaniker Samstags geöffnet hat. Die meisten waren natürlich geschlossen, aber einer hatte auf. Der Mechaniker hatte aber leider erst Montag Zeit und so lange wollten wir nicht warten.

Was uns in Western Australia schon in den einsamen Gegenden aufgefallen ist und jetzt wieder ist, dass sich hier alle Autofahrer grüßen :) das ist ziemlich  cool :)

Zum Übernachten haben wir neben einem ausgetrockneten See unser Lager aufgeschlagen. Nach einiger Zeit kam noch ein weiteres Auto und ein Mann ist zu uns gekommen. Da wir laut deutsche Musik gehört haben wusste er sofort, dass wir deutsche sind und hat sich auch als deutscher geoutet. Nach ein bisschen Smalltalk haben wir ihn gefragt woher aus Deutschland er denn könnt. Er hat uns erzählt, dass er gebürtig aus Leipzig kommt, dann aber in Paderborn gelebt hat, genauer gesagt in Bad Lippspringe! Wir konnten es nicht fassen :D wir haben dann den ganzen abend zusammen gesessen und sooo viele coole Geschichten von ihm gehört. Er und seine Frau leben in Coober Pedy und der Mann arbeitet hier unter anderem als Touristenguide. Deswegen konnte er uns ganz viel über den Uluru und die Aborigines erzählen, viel interessanter als der Typ von der kostenlosen Führung! Auch über die Opal-Felder haben wir viel erfahren und noch ganz viel mehr :) Da er uns angeboten hat einiges hier zu zeigen haben wir uns dazu entschlossen am nächsten Tag wieder zurück nach Coober Pedy zu fahren (sind ja nur 200 km :D)

09Dezember
2016

Uluru und Kata Tjuta

Um viertel nach 5 sind wir morgens aufgestanden um den Uluru bei Sonnenaufgang zu sehen. Von dem Freecamp hatte man eine tolle Sicht auf den Stein und dann saßen wir in Decken eingekuschelt auf einer Sanddüne und haben die Aussicht genossen. Wir sind dann wieder in den Nationalpark gefahren und haben dort gefrühstückt. Um 8 Uhr haben wir bei einer kostenlosen Tour mitgemacht, die war aber nicht so interessant. Der Uluru  sieht echt schön aus aber ist halt nur nen großer roter Stein :D

 

Nach der unglaublich spannenden Tour sind wir zu Kata Jutas gefahren (werden auch Olgas genannt) eine weitere Steinformation, 50 km vom Uluru entfernt. Kata Tjuta heißt Köpfe, weil die Felsen Köpfen ähneln. Dort haben wir auch einen ziemlich coolen Walk gemacht :)


Jetzt sind wir auf dem Weg zurück zum Highway der Richtung  Adelaide führt. Unser Auto hat irgendwie angefangen komisch zu sein. Manchmal ruckelt es so ein bisschen also ob man Fahranfänger wäre und mit dem Gas nicht klar kommen würde. Hannes meinte aber es kann daran liegen dass wir vorher bei einer richtig alten Tankstelle getankt haben und es sein könnte, dass da Luft in den Tank gekommen ist. Haben an einer anderen Tankstelle mal die Locals gefragt und einer meinte er hätte das auch gehabt und das sei nicht schlimm. Wollen wir mal hoffen, dass es nichts schlimmes ist. Der Highway heißt übrigens immernoch Stuarthighway, er fängt in Darwin an und endet in Adelaide. "Am Ende der Straße" kann in Australien  also "mehr als 2000 km entfernt" heißen :D 

08Dezember
2016

Kings Canyon und Uluru

Heute morgen sind wir im Regen den Walk auf den Kings Canyon gestartet. Nach einem steilen Aufstieg waren wir auf dem Berg und hatten eine tolle Aussicht auf die Schlucht. Dort oben haben wir erst ein Geschwisterpaar aus Gütersloh getroffen und dann noch zwei deutsche Freunde aus Meppen (das ist ganz in der Nähe wo Svenjas Tante wohnt). Mit den zwei aus Meppen, Vera und Hannes, sind wir den Walk zu Ende gelaufen.Zum Schluss wurde das Wetter auch besser :) Da wir festgestellt haben, dass wir die selbe Route fahren wollen, haben wir beschlossen zusammen weiter zu fahren :)


Nach dem Walk beim Kings Canyon sind wir weiter zum Uluru gefahren. Auf dem Weg dachten wir ein mal, wir würden den Uluru schon sehen und waren erstaunt, dass er doch größer war als erwartet. Als wir näher kamen hat uns die Form jedoch ein wenig stutzig gemacht und dann haben wir festgestellt, dass es gar nicht der Uluru war, sondern der mount Conner :D

 Ca. 100 km später haben  wir dann wirklich den Uluru am Horizont gesehen :) da es schon später Nachmittag war sind wir nur zu dem Sunset-View-Carparc gefahren und haben es uns dort mit unseren Campingstühlen gemütlich gemacht.


Zum Übernachten sind wir wieder aus dem Nationalpark raus und zu einem freecamp am Highway gefahren. Haben dann noch ein bisschen Karten gespielt zusammen mit den anderen beiden und sind dann ins Bett. Es wurde abends richtig kalt (13 Grad), deswegen  konnten wir uns schön in unsere Decken kuscheln.

07Dezember
2016

Ganz viele Wildpferde!!!

Auf dem Weg von Alice Richtung King Canyons haben wir ganz viele Wildpferde gesehen :) Teilweise in Herden von 8 Tieren und teilweise alleine. Und bei einer Herde waren sogar zwei Fohlen dabei! Die Wildpferde sind keine "echten" Wildpferde sonder haben sich aus Pferden, die vor langer Zeit mal ausgebüchst sich, entwickelt. Sie werden Brombies genannt und sind leider eine Plage und werden deshalb zum Teil erschossen :(


Obwohl in Australien so viele Kängurus leben haben wir auf dem Weg kein einziges gesehen  :D Dafür standen auf einmal drei Kamele auf der Straße...Sind wohl auch irgendwo ausgebüchst.

 


Da die Hälfte der Straße nicht geteert war und wir nur 60 kmh fahren konnten, sind wir erst am Nachmittag bei den King Canyons angekommen. Nachdem wir gegessen haben, sind wir noch einen kurzen Walk gegangen. Der war aber sehr langweilig, deswegen haben wir uns dazu entschieden, am nächsten Tag den längeren Walk zu machen, der auf den Berg drauf geht. Zum Übernachten sind wir zu einen sehr schönen Freecamp gefahren, welcher auf einer Anhöhung liegt, sodass man eine tolle Aussicht auf die Landschaft hat. Der Platz ist sehr bergig und mit großen Büschen und kleinen Bäumen bewachsen. Zum Abendbrot gab es endlich mal wieder Stockbrot :)

06Dezember
2016

Ankunft in Alice Springs

Nach einen weiteren Tag im Auto haben wir heute Alice Springs erreicht. Ehrlich  gesagt haben wir es uns hier von der Natur her anders vorgestellt...mehr Wüste und weniger grün :D und es ist erstaunlich kühl was aber wahrscheinlich daran liegt, dass der komplette Himmel dunkel grau ist und es teilweise regnet und gewittert. Morgen früh fahren wir dann erst zu den Kings Canyons (ca. 250 km von Alice) und da dann weiter zum Uluru  (ca. 300 km vom Kings Canyon). Hoffentlich wir das Wetter ein bisschen besser da wir gerne etwas vom Sternenhimmel sehen würden.

05Dezember
2016

600 km

Gestern haben wir uns ja nochmal mit einem von den jungs getroffen und er meinte dann, dass wir auch bei ihm im Resort schlafen können, weil die Mangofarm auf der er arbeitet ganz viele Zimmer gebucht haben aber da kaum noch Leute drin schlafen, deswegen haben wir dann einfach illegal in einem der Zimmer geschlafen :D Heute morgen haben wir uns dann gegen 9 Uhr in Katherine aufgemacht und sind dann ca. 600 km nur geradeaus gefahren. Jetzt sind wir auf einem freecamp und morgen steht dann das selbe nochmal  auf dem Programm. Wir haben uns ein Hörspiel rruntergeladen, damit die Fahrt nicht ganz so langweilig  ist. Es heißt "Gott bewahre und ist ganz unterhaltsam aber nicht so dass man richtig  lachen muss :D falls ihr eine gute Komödie kennt schreibt uns gerne den Namen als Kommentar. Aber vorzugsweise Bücher die mehr als 5 Stunden lang sind :D

Achso und gestern haben wir neben dem highway  wildpferde gesehen !! *-*

04Dezember
2016

Bye Bye Darwin

Nachdem wir jetzt mehr als 2 Monate in Darwin verbracht haben, machen wir uns heute auf den weg Richtung Alice Springs, in die rote Mitte Australiens.
Die letzten Tage haben wir das Auto aufgeräumt und vorbereitet, einen Großeinkauf gemacht und noch ein paar Dinge eingekauft, die wir für Road trip 2.0 noch brauchen.
Die Ausstattung des Autos haben wir auch ein bisschen verbessert: wir haben auf dem Roofrack jetzt bessere Boxen, die stabiler sind,  einen neuen, besseren Tisch und wir haben auch neue Reifen. Wir hatten das Auto nämlich von einem Mechaniker von unserer Arbeit Checken lassen und bis auf die Reifen ist alles soweit oke (für ein sehr altes Auto). An dieser Stelle an Andre: Thanks for checking our car and changing our tyres!
Vor allem bei der Arbeit haben wir festgestellt, dass die Deutschen echt verklemmt und spießig sind :D Hier sind alle viel offener und lachen viel mehr, selbst wenn man mal einen Kratzer in ein Neuwagen macht ?Sogar als einer einen neuen Mercedes, welcher gerade  erst auf den Markt gekommen war, vor die Wand gesetzt hat wurde noch gelacht.
Wir werden das Leben in Darwin schon ein bisschen vermissen(besonders die Klimaanlage), aber wir freuen uns auch dass es jetzt weiter geht mit unserem Trip.
Als wir heute morgen losfahren wollten haben wir leider festgestellt dass unser Auto von Ameisen überfallen war...ziemlich uncool, besonders weil es die roten Ameisen waren und die sind wie Raubtiere und beißen gerne zu, damit kennt sich Kristin nur all zugut aus :D aber wir haben uns mit Antiameisenspray bewaffnet und hoffen die Plage so in den Griff zu bekommen.
Momentan sind wir auf dem Weg nach Katherine, dort machen wir den ersten Stop und besuchen einen von den Jungs mit den wir die letzten Wochen in Darwin verbracht haben.

26November
2016

Jumping Crocodile Tour

Bevor wir Darwin verlassen wollten wir auf jeden Fall noch Salzwasserkrokodiele sehen, die von den Australiern verniedlicht "Salties" genannt werden.
Im Adelaideriver wimmelt es nur so den Salties. Man sagt es besteht eine 98%ige Wahrscheinlichkeit gefressen zu werden, wenn man dort schwimmen geht!
Wir waren aber sicher im Boot und das Wasser hat auch nicht zum schwimmen eingeladen. Erst recht nicht, als dann aus dem trüben Wasser aus dem Nichts das erste Krokodile auftaucht. Es war ein Weibchen und recht klein, keine 3 Meter. Mit Fleisch wurden das Tier dazu gelockt, in die Luft zu springen. Das ist schon fasziniert, dass die sich quasi auf dem Wasser  abstoßen können und dann mehr als 1 Meter in die Luft springen könne. Die Tour Tourführerin hat erzählt, dass die ganze Kraft dafür aus dem Schwanz kommt. Nachdem wir noch ein zweites Weibchen gesehen haben, ist auf dem Rückweg noch ein Männchen aufgetaucht. Das war ca. 5 Meter lang!

22November
2016

Surprise creek falls

Letzten Sonntag waren wir mit ein paar Freunden wieder im Litchfield Nationalpark und sind dort zu den Surprise creek falls gefahren. Der Weg dahin war der bis jetzt "spannendste" :D Wir mussten mehrmals durchs Wasser fahren und der ganze Weg war überseht mit riesigen Pfützen, hat ziemlich Spaß gemacht da durch zu fahren, das Auto sah nach der Fahrt jedoch auch dementsprechend aus ...aber war zum Glück nicht unser Auto :D nach ca. 1 Stunde off Road fahren sind wir dann am Parkplatz vor den Wasserfällen angekommen, danach kam nur noch ein kurzer Weg zu Fuß, dieser ging teilweise auch durchs Wasser und man musste aufpassen, dass man nicht seine Flipflops verliert. Die Wasserfälle bestanden aus mehreren Pools übereinander und lagen in einer Art Steinbucht, zum Glück war es an dem Tag nicht ganz so sonnig, ansonsten hätte man es dort nicht ausgehalten ohne Schatten ? Man konnte auch an der Steinwand zu den anderen Pools hochklettern und Svenja ist sogar von einem Wasserfall runtergesprungen! Einer musste das ja Filmen deswegen konnte ich nicht mit ihr zusammen springen ...? Nachdem wir dort dann den Vormittag über verbracht haben, sind wir noch weiter zu einem anderen Wasserfall gefahren wo Svenja und ich vor einiger Zeit schon einmal waren. Als wir abends wieder zuhause waren sind wir nur noch ins Bett gefallen.

17November
2016

Ein Blogeintrag

  1. Soooooo, da sich einige Leute beschwert haben, dass wir so lange keinen Eintrag mehr geschrieben  haben, bekommt ihr jetzt einen Bericht unseres sehr spannenden Alltags:
    6:20: Wecker klingelt, Schlummermodus aktiviert

    6:25 Wecker klingelt  erneut

    6:30 Wecker klingelt, Svenja steht auf, geht ins Bad

    6:40 Wecker klingelt, Kristin steht auf, geht ins Bad

    6:45 Toast wird getoastet, Mehdi (einer von den jungs die wir bei unserem Gartenjob bei Judy kennengelernt haben) geht ins Bad und duscht

    6:47 Toast ist fertig, Svenja ist es mit Nutella (fake, echtes ist zu teuer), Kristin mit Marmelade

    7:00 Mittagessen fertig machen(essen vom Vortag in boxen abpacken), Mehdi duscht immernoch

    7:15 wir denken wir kommen heute pünktlich

    7:20 wir sind fertig, Mehdi nicht

    7:25 wir fahren endlich los

    7:30 gerade noch rechtzeitig eingestempelt

    Autos waschen, polieren

    10:00 Frühstückspause

    10:20 weiter Autos waschen

    12:00 Mittagspause

    12:30 weiter Autos waschen

    14:30 Pause

    14:45 weiter Autos waschen

    16:15 (oder später) ausstempeln

    16:20 Ankunft zu Hause, Klimaanlage  im zimmer einschalten, Greys Anatomy schauen

    ~20:00 essen kochen
    ~21:00 essen
    ~21:30 schlafen

    Alle paar Tage fahren wir nach der Arbeit einkaufen und waschen Wäsche.

    Am Wochenende bleiben wir meistens Freitag abend zu hause aber gehen Samstag abend in die Stadt.
    Bei 35°C und 75% Luftfeuchtigkeit fällt es uns leider etwas schwer uns nach der Arbeit zu motivieren irgendwas zu machen. Das ist für euch im kalten Deutschland wahrscheinlich  schwer nachzuvollziehen  Hehehe :D

    Und weil sich viele mehr Bilder wünschen  gibt es noch ein paar Bilder von den coolen Autos von der Arbeit :D

        
27Oktober
2016

100 Tage !

Heute sind wir genau 100 Tage in Australien! In dieser Zeit haben wir echt schon viel gesehen und erlebt :) Wir haben uns vor der Reise gefragt, ob man wirklich einige Dinge anders sieht, wenn man in Australien war und eine Sache ist uns auf jeden Fall aufgefallen: Die Entfernungen  in Deutschland sind ein Witz :D Wenn man hier in Australien  einfach mal 4 Stunden auf einer geraden Straße fährt und sich die Umgebung gar nicht verändert würde man in Deutschland schon das halbe Land durchquert haben! Und als uns Judy gefragt hat, was man in Deutschland  gesehen haben muss ist uns mal aufgefallen, dass wir richtig wenig von Deutschland gesehen haben, obwohl alles so nah beinander liegt. Das wollen wir auf jeden fall ändern, wenn wir zurück sind :)

Wir wohnen jetzt nicht mehr bei Judy sondern  in einem Sharehouse direkt in Darwin und wir arbeiten  seit einer Woche bei einem großen  Autohaus  als  "Cardetailer". Klingt sehr professionell, aber eigentlich waschen wir nur Autos :D Die Autos ist niegelnagelneu, wir müssen erstmal die Folien überall abziehen, dem entspreched "dreckig" sind die Autos :D Die Arbeit macht auf jeden Fall Spaß  :)

12Oktober
2016

Mindil Sunset Market

Am Sonnatag waren wir zusammen mit den Jungs auf einem ziemlich coolen Markt am Strand von Darwin :) Erst konnten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang sehen und dann gab es auf dem Markt eine ziemlich coole Musikshow. Ein Mann hatte mit 4 verschieden langen Ditscheridus und von einem Schlagzeug begleitet richtig coole Musik gemacht :) Einheimische Frauen haben auch dazu getanzt :)

01Oktober
2016

Ja, wir arbeiten auch mal :D

Über eine Facebook-Gruppe haben wir das Angebot von einer Australierin gelesen, dass sie Hilfe im Garten brauchen und dafür Unterkunft und Abendessen bieten (für 2 Wochen). Wir haben sie dann angeschreiben und dirkekt ein Treffen am Samstag vereinbart :) Die Frau (Judy) hat uns das Haus und den Garten gezeigt, was alles gemacht werden muss und unser Zimmer :) Wir waren sofort von allem begeistern und sind noch am selben Tag eingezogen. Es ist soo toll mal wieder in einem Haus zu leben uuuuuund wir haben eine Klimaanlage in unserem Zimmer!! In den letzen Tag haben wir alle möglichen Sachen im Haus und Garten gemacht, Rasen gemäht, Pflanzen gepflanzt, Büsche zugeschnitten, Schränke aufgebaut und vieles mehr. Wir arbeiten jeden Tag nicht mehr als 5 Stunden und den Rest des Tages nutzen wir mal wieder das freie Wlan indem wir Serien gucken :D

Die Familie (Judy und Mate) ist super nett und wir kommen mal wieder dazu viel Englisch zu reden :) Und Judy kann suuper gut kochen :) Hier sind auch noch zwei deutsche Jungs, die machen dann die anstrengenderen Arbeiten :D

27Sept
2016

Litchfield-Nationalpark

An mehren Tagen der Woche haben wir uns verschiede Stellen des Litchfield-Nationalparks angeschaut.

Unser erster Halt war bei den Florenz-Falls, die aber leider wegen Bauarbeiten geschlossen waren :( Wir konnten sie uns nur von der Aussichtsplatform anschauen:

 

 

Stattdessen sind wir dann zu den Tjaeteba-Falls gefahren. Der Weg dorthin war eine 4WD-Strecke und wir mussten zum ersten Mal durch einen Fluss fahren! Er war nur 40 cm Tief, also kein Problem für unser Auto :D Vom Parkplatz ging es dann noch 1,7 km zu Fuß bis zu den Falls. Außer uns waren nur 2 andere da und später noch eine Gruppe, also sehr einsam :) Das Wasser war sehr tief und auf dem Boden dunkle Steine, dadurch wirkte das Wasser komplet schwarz...unheimlich. Wir sind dann aber nach einiger Überwindung doch noch zu dem Wasserfall geschwommen.

 

An einem andern Tag sind wir zu einem kleinern Wasserfall gegangen aber dort waren in den Pools nicht so viel Wasser, deswegen konnten wir da nicht schwimmen.

Wir sind dann weiter zu den Windjana-Falls, die ein totaler Kontrast zu den Tjaeteba-Falls waren. Seeehr viele Menschen und ziemlich touristisch..aber trotzdem sehr schön :) Der Wasserfall war auch deutlich stärker, man musste schon ganz schön gegen den Strom schwimmen, um zu ihm zu kommen :D

21Sept
2016

Katherine --> Darwin

Auf dem Weg nach Darwin haben wir in Katherine einen Stop gemacht und dort einen Tag auf einem Campingplatz geschlafen. Wir haben uns dort in dem Jobshop angemeldet, damit die uns einen Job vermitteln können. Am nächsten Tag sind wir zu den Hot Springs gefahren, welche gleich um die Ecke waren. Das Wasser war angenehm lauwarm und Mega klar. Von der Quelle aus konnte man den Fluss ein Stückchen weiter schwimmen, dort haben wir wieder Unterwasserbilder gemacht.

Am Mittag sind wir dann hoch bis nach Darwin gefahren, es war am Anfang wieder etwas gewöhnungsbedürftig mal wieder in einer richtigen Stadt zu sein. Nachdem wir uns dort kurz umgeguckt haben sind wir wieder raus aus der Stadt und zu einem Campingplatz gefahren. Es ist nicht wirklich ein richtiger Campingplatz, die Familie bei der wir wohnen hat eine kleine Farm und ein sehr großes Grundschück und dieses zum campen freigegeben,unbegrenztes WLAN und eine kostelose Waschmaschine gibt eins hier auch ? Bis jetzt der günstigste Campingplatz. Hier bleiben wir jetzt erstmal ein paar Tage. Das Beste hier sind die drei Hunde ?

20Sept
2016

Emma Gorges

Nach einem kurzen Walk entlang eines Flussen sind wir zu dem Emma Gorge gekommen :) hier ist ein wunderschöner, klarer Pool. Aus 20 Meter Höhe tropft das Wasser hinunten, als würde es regnen :)

18Sept
2016

Purnululu NP

Im dem Purnululu NP gibt es solche besonderen Steinfelsen (Bungle Bungles), die Weltkulturerbe...aber es sind halt einfach gestreife Steinfelsen und nicht sooo beeindruckend :D

16Sept
2016

Tunnel Creek NP und Geikei NP

Vom Campingground beim Windjana NP sind wir ein kurzes Stück bis zum Tunnel Creek NP gefahren. Der Trail dort fing ganz normal an, bis wir durch einen Felsspalt in einen Tunnel im Fels geklettert sind. An der Stelle war es noch hell, weil Licht von draußen durch einen Spalt einfiel, aber dann führe der Weg ins Dunkle.

Der Boden war sandig und teilweise stand Wasser an den Ränden. Zu diesem Zeitpunkt haben wir festgestellt, dass unsere Taschenlampen nicht soo viel bringen :D Die ganze Situation war schon etwas unheimlich, als uns dann noch ein Pärchen, was uns entgegen gekommen ist erzählt hat, dass Sie ein kleines Krokodil gesehen haben, wurde die Situation noch spannender ?.

 

An einer Stelle mussen wir dann auch ein paar Meter durch ca 20 cm tiefes Wasser. Am Ende des Tunnels kamen wir wieder nach draußen und sind noch ein Stückchen weiter gegangen, weil das Pärchen uns erzählt hatte, dass sie dort Pferde gesehen haben. Wir haben sie aber nicht gesehen :( als wir wieder zurück gegangen und aus dem Tunnel hinaus geklettert sind, haben uns zwei Mädels gesagt, dass sie hier eine große Schlange ist. Sie war ca. 1, 6 Meter lange und schlängelte zwischen den Felsen her. Ein Australier meinte, dass es eine Brown Snake seien könnte...( eine der giftigsten hier ?) 


Wir sind dann weiter zu einem kleinen Ort gefahren, wo wir eingekauft, getankt und etwas zu mittag gegessen haben. Von dort waren es nur 20 km zum Geikei Gorge NP. Dort war es aber nicht so aufregend. Man hätte eine bootstour auf dem Fluss machen können (endlich mal ein Fluss wo wirklich Wasser drin war) aber dazu hatten wir keine Lust. Da es eh schon nachmittag war sind wir weiter zu einem Freecamp gefahren. Das Camp lag auf einem kleinen Hügel und wir konnten auf der einen Seite den roten Himmel vom Sonnenuntergang anschauen und auf der anderen Seite den Vollmond :)

 

15Sept
2016

Windjana NP

Mittwoch Morgen haben wir den Campingplatz in Broome verlassen und haben in der Stadt noch ein paar Sachen eingekauft. Dann haben wir uns wieder auf den Weg Richtung Norden gemacht (Nord-Osten). An einem Freecamp direkt neben einem "Fluss" sind wir über Nacht geblieben. Der Fluss war allerdings ausgetrocknet und man konnte durch das ca. 20 Meter breite Flussbett laufen. Nur an manchen Stellen war noch Wasser. Solche Flüsse haben wir hier schon oft gesehen und wir können uns gar nicht vorstellen, dass die in ein paar Monaten voller Wasser sind. Unser Auto haben wir direkt neben dem Abgrund zum Fluss geparkt und wir waren uns einig, dass das bis jetzt das coolste freecamp war.

Am nächsten Morgen sind wir zu einem kleinen Nationalpark namens Windjana gefahren. Dort sind zwei riesige, hohe Felsmauern, parallel zueinander und zwischen ihnen verläuft zur Regenzeit ein Fluss. Die Felsmauern sind schon beeindruckend und haben uns an "Die Mauer" von Game of Thrones und das "schwarze Tor" vor "Mordor" in Herr der Ringe erinnert, weil sie einfach aus dem Nichts in die Höhe ragt. Durch einen schmalen Tunnel/Felsspalt konnte man durch die erste Mauer hindurch und konnte neben dem Flussbett entland laufen. Da der Fluss ausgetrocknet war, konnten wir auch im Flussbett gehen und an die wenigen Stellen gehen, wo noch Wasser war. Da haben wir dann auch unsere ersten Krokodile gesehen, Es waren mindestens 20 an einer Stelle, teilweise sehr kleine (1 Meter lang) aber auch die großen waren nicht soooo groß, nur geschätzt 1,8 m lang. Die Tiere waren total entspannt und wir konnten uns bis auf 2 Meter nähern, ohne jegliche Beachtung geschenkt zu bekommen. Wir sind weiter am "Fluss" entlang gegangen und dann sind uns komische schwarze Schatten in den Bäumen aufgefallen. Als sich die Schatten bewegt haben und laute Geräusche gemacht haben, haben wir festgestellt, dass es Flugunde sind...tausende! In Broome hatten wir schon ein paar von denen gesehen und gemerkt, dass die "Bats" deutlich größer sind als die Fledermäuse in Deutschland und sehr laute nervige Geräusche machen. Unser Weg hat uns auch an eine Stelle geführt, wo hunderte tote Bats auf dem Boden lagen, oder noch in den Bäumen hingen... unheimlich. Wir sind dann wieder zurück und haben unser Lager auf einem Campingground vor der Felsmauer aufgeschlagen. Als die Sonne untergegangen ist, wirkte die Mauer nochmal besonders schön, da die vereinzelten hellbraunen Stellen im grauen Fels vom letzten Sonnenlich rot angestrahlt wurden. Zum Abendbrot haben wir uns Stockbrot überm Lagerfeuer gemacht :)  Abends ist dann noch etwas sehr witziges passiert :D Svenja war auf der Toilette und war positiv davon überrascht, dass ein netter Dekofrosch auf dem Spülkasen saß..als sie mir davon erzählt hat, meinte ich nur: "Svenja, das war kein Dekofrosch, der war echt!" Svenja wollte es mir nicht glauben, wir sind nochmal hin und dann hat Svenja auch gesehen das er atmet :D

Ein großes Dankeschön gilt auch Svenjas Schwester Maike, die die letzten Beiträge und Fotos hochgeladen hat :) :D

12Sept
2016

Broome

Auf dem Weg vom Karijini NP nach Broome gab es nichts besonderes zu sehen. Weil die Strecke aber für einen Tag zu lang war, sind wir erstmal nur bis Port Hedland gefahren. Der Campingplatz dort hatte einen Pool und dort haben wir dann den restlichen Tag genossen.

Am nächsten Morgen sind wir dann weiter nach Broome und haben auf einem etwas chaotischen, abgeranzten Campingplatz eingecheckt. War aber trotzdem ganz in Ordung (...die Caretakerin hat gekifft :D). Den Nachmittag haben wir am Townbeach mit Sonnen verbracht. Am nächsten Tag sind wir in die Stadt gefahren und zu einem kleinen Markt gegangen. Da gab es Stände mit Klamotten, Schmuck, Essen und einen STand mit Büchern. Ein Buch kostete $1 und eine ganze Tasche voll Bücher $5!!!! Da haben wir natürlich erstmal zugeschlagen. Die nächsten Tage haben wir dann eigentlich nur noch mit unseren Büchern am Strand verbracht. Am Montag Abend (Adrianas letzter Abend) sind wir mit unserem Auto auf den Cabelbeach gefahren, um uns dort den Sonnenuntergang anzuschauen. Hier kann man auf Kamelen über den Strand reiten. Haben wir nicht gemacht, aber es war ein tolles Bild. Als die Sonne untergegangen ist, sind wir noch ein Stück über den Strand gefahren und haben witzige Bilder gemacht:

 

Dann sind wir zurück und als wir schon wieder auf der normalen Straße waren, hat ein Auto hinter uns die ganze Zeit Lichthupe gemacht. Unser erster Gedanke war, Scheiße die Polizei. Aber es war nur ein Mann, der uns netterweise darauf hingewiesen hat, dass unsere Heckklappe offen ist...sind jetzt um eine Marmelade und eine Packung Spülmittel ärmer :D

Dienstag Nachmittag haben wir Adriana zu dem winzigen Flughafen in Broome gebracht. Der ist ungefähr so groß wie der Paderborner Flughafen, nur vom Baustil wie ein Bungalow :D Jetzt sind wir wieder nur zu zweit : |

06Sept
2016

Karijini NP - Tag 2

 

Als wir am morgen aufgewacht sind, mussten wir alle feststellen, dass wir verdammt heftigen Muskelkater haben. Aber zum Glück waren die Sehenswürdigkeiten in dem kleineren Teil des Parks einfacher zu erreichen.

Als erstes wir zu einem kleinen Wasserfall gegangen. Die Treppen, die hinunter führten, haben uns schon ganz schön zu schaffen gemacht. Der Weg ging dann weiter durch die Schlucht und teilweise mussten wir nur über einzelnen, höhere Steine durch das Wasser laufen. Am Ende des Walks sind wir an einem wunderschönen "Pool" angekommen. Das Wasser dort waren unglaublich klar aber natürlich ziemlich kalt. Zur Abkühlung sind wir rein und haben dann richtig coole Unterwasserbilder gemacht! Meistens klappt sowas ja nicht so gut, weil das Wasser zu trüb ist, aber hier hat es super funktioniert und es sind richtig tolle Aufnahmen entstanden. Wir sind dann wieder zurück gegangen und haben mittag gegessen. An einem Infocenter konnten wir duschen und dann sind wir wieder aus dem Park raus gefahren. Wir haben in einem Freecamp halt gemacht, wo es erlaubt war, Feuer zu machen. Während Adriana den Teig für das Stockbrot gemacht hat, haben wir Holz fürs Feuer gesucht. Das war gar nicht so einfach, weil hier nur Sträucher und ganz kleine Bäume wachsen und die dann auch noch Stacheln haben. Letztendlich hat unser Feuerchen aber gebrannt und wir konnten unser Stockbrot in die Flammen halten. Es hat verdammt lecker geschmeckt! Nach Rauch riechend sind wir erschöpft vom Tag zu dritt ins Bett gefallen (war etwas eng aber es ging ?).

05Sept
2016

Karijini NP - Part 1

Der Karijini NP ist der zweitgrößte Nationalpark in Western Australia und die Sehenswürdigkeiten sind an zwei verschiedenen Orten im Park. Wir haben mit dem größeren der beiden angefangen und direkt unser erster Walk hat uns total begeistert! Wir sind erst runter in die Schlucht gegangen und neben einem kleinen Wasserlauf entlang, der am Ende in einen "Pool" gemündet hat, wahnsinnig schön! Der nächste Walk war ein bisschen schwieriger und ging teilweise einfach mitten durchs Wasser. Dann wurde der Walk ganz schön tricky, weil man durch einen Spalt musste. Unten lief ein wenig Wasser, deswegen war es da rutschig und man musste sich mit Armen und Beinen rechts und links am Fels abstürzen um so zu einem kleinen, strahlend Blauen "Pool" zu gelangen. Der walk heißt übrigens Spiderwalk :D Wir sind einmal kurz ins Wasser, aber war verdammt kalt! Svenja ist auch noch vom Rand in den Pool gesprungen :) Nach diesen Anstrengungen haben wir uns erstmal gestärkt (hatten den Rest von der Gemüsepfanne mit) und sind dann zu einem kleinen Wasserfall. Der Walk da war auch nicht ganz einfach, aber alles machbar. Am Ende standen wir in einer Schlucht wo der Wasserfall einen kleinen See gebildet hat. Das ganze wandern war richtig anstrengend und wir waren voller roter Erde. Zum Glück konnten wir in dem Park kostenlos warm duschen (wir glauben zumindestens dass es kostenlos war ?) . Am späten Nachmittag sind wir dann wieder zurück gefahren, zu der selben Stelle, wo wir zuvor auch geschlafen haben. Dieses mal waren wir die einzigen dort, als dann noch ein paar Dingos oder wilde Hunde angefangen haben im Chor zu heulen wurde es etwas unheimlich...aber im Auto fühlt man sich dann wieder sicher :D. Zu den Walks in den NPs: Die Walks sind in 6 verschiedene Schwierigkeitsstufen eingeteilt, dabei ist 1 das einfachste und 6 das Schwierigste. Bei jedem Walk steht die Länge und wie lange es dauert, die Zeitangaben sind aber meistens übertrieben :D Die Walks die wir gemacht haben waren "Class4" und der Spiderwalk war sogar "Class5". Morgen machen wir dann den kleineren Teil des NPs:)

04Sept
2016

Strandtag und Tag im Auto

Am Samstag sind wir mit Anne und Marcus zusammen nochmal in den Cape Range NP gefahren und haben an der turquoise  Bay einen Strandtag gemacht. So richtig im Meer schwimmen waren wir nicht, weil da sehr viele Quallen waren, die zwar nicht giftig sind, aber weh tun wenn man sie berührt.

Stattdessen haben wir ein ziemlich cooles  Krokodil aus Sand gebaut :D

 

Wir sind dann nochmal an den Fluss gefahren, wo wir ein paar Tage vorher mit dem Auto stecken geblieben sind und sind nochmal den Wanderweg auf der Klippe neben dem Fluss gegangen, Anne und Marcus kannten den ja noch nicht. Als wir wieder zurück gefahren sind war es später nachmittag und es waren wieder unglaublich viele Kangaroos auf der Straße unterwegs. Wir haben dann nochmal in Exmouth getankt und sind weiter Richtung einer Restarea an der Hauptstraße gefahren. Die anderen beiden wollten nicht mehr so weit im Dunkeln fahren und sind in Exmouth geblieben. Deren Weg geht jetzt wieder runter Richtung Coralbay. Silvester treffen wir uns aber vielleicht wieder in Sydney :) Auf dem Weg von Exmouth zu der Restarea waren zwar keine Kangeroos mehr zu sehen, dafür aber Schafe. Die scheinen allerdings schlauer zu sein als Kangaroos... die Lämmchen sind panisch von der Straße weg gelaufen, wenn ein Auto kam und die älteren sind gelassen aus dem weg getrottet. Die Restarea war mitten im Nichts und war nur mit Mülleimern ausgestattet. Als wir ankamen standen aber schon 4 andere Autos dort, also waren wir nicht alleine. Der Sternenhimmel war mal wieder unglaublich schön und Svenja hat versucht die Sterne mit ihrer Kamera zu fotografieren. Damit war sie allerdings nicht sooo erfolgreich, man kann zwar ein paar Sterne auf den Bildern erkennen, aber nicht annähernd so viele wie in echt. Von dem Mond ist aber ein ziemlich cooles Bild entstand :)

Wir haben noch ein bisschen auf der Motorhaube gesessen und die Sterne angeschaut (haben auch zwei Sternschnuppen gesehen) und dann sind wir ins Bett. Am nächsten Tag sind wir dann erstmal 6 Stunden gefahren, bis wir in dem kleinen Ort "Tom Price" angekommen sind. Der liegt direkt vor dem Karijni NP. Hier haben wir nochmal eingekauft und uns im Infocenter etwas über den Park erzählen lassen. Dann konnten wir dort für $2 Dollar warm duschen!! Das war genial (mit der Zeit lernt man, sich über kleine Dinge im Leben zu freuen :D). Zum übernachten sind wir wieder aus dem Ort raus und zu einem kleinen Freecamp. Zum Abendessen haben wir uns wieder eine leckere Gemüsepfanne mit Reis gemacht :) Falls ihr euch fragt, wie wir immer die kostenlosen Stellen zum übernachten finden, es gibt eine App namens Wikicamps. Dort kann jeder auf einer Karte etwas markieren, eine Sehenswürdigkeit, ein Infocenter oder eben einen Campingplatz. Bei den Campingplätzen steht dann ob es etwas kostet oder nicht und die Ausstattung dabei. Z.b Toiletten, Duschen, Trinkwasser, Zeltmöglichkeit, Telstra-Empfang usw. In den Commentaren kann man dann noch die Preise lesen oder auch Anmerkungen, wie "sehr laut, direkt an der Straße". Die App ist einfach verdammt praktisch!

 

02Sept
2016

Ein unbeschreiblicher Tag!

Der Donnerstag war ein sehr entspannter Tag. Wir haben uns im Infocenter über die verschiedenen Schnorcheltouren hier informiert, denn das Ningalooreef ist für seine Artenvielfalt bekannt. Adriana hatte von Anfang an gesagt, dass sie unbedingt mit Walhaien schwimmen will, alle anderen waren aber sehr unsicher...letztendlich haben wir dann aber alle eine Tour gebucht, bei der man mit Buckelwalen und Walhaien schwimmen kann, je nach dem was die gerade im Meer finden. Da die Walhai - Season gerade vorbei ist, kostete das dann auch nicht soooo viel, wie in der Season. Den restlichen Tag haben wir mit Einkaufen, weil wir zu Kristins Geburtstag am Freitag BBQ machen wollten, und am Pool liegen verbracht. Unser Auto hatte mal wieder paar Stunden Aufenthalt in einer Werkstatt, weil eine Scheinwerferlicht kaputt war und der Rückspiegel abgefallen ist :D Abends gab es eine ziemlich geile selbstgemachte Pizza zum Essen und dann sind wir alle schon ein bisschen aufgeregt ins Bett gegangen.

Am Freitag morgen ging es dann um 8 mit dem Bus los zur Küste und mit einem Schlauchboot zum Katamaran. Wir wurden direkt mit Schwimmflossen, Taucherbrille und Schnorchel ausgerüstet und sind nach einer kurzen Fahrt zum Riff zum ersten Test-Schnorcheln ins Wasser. So konnten sich die ungeübten Schnorcheler bisschen an alles gewöhnen und vertraut machen und die Teamer konnten sich ein Bild von der Gruppe machen. Die Korallen waren an dem Riff nicht spektakulär, sie waren grau-grün, aber dafür gab es einige Fische :) Wir haben mehrere "Kans" gesehen (der schwanz-Weiß-gestreifte Fisch mit bisschen Gelb) und einen Papageifisch und noch einige andere. Kristin hat auch einen sehr großen (hässlichen) Fisch gesehen, der ca. 1,2 Meter lang war. Das Highlight dort war eine große Schildkröte!

Nach dem Schnorcheln ging es wieder an Deck und wir hatten uns darauf eingestellt, dass es jetzt wohl einige Zeit dauern wird, bis das Team etwas findet (ein kleines Flugzeug ist die ganze Zeit rumgefolgen und hat nach Walen gesucht). Doch nach 20 min haben sie schon den ersten Walhai entdeckt und die erste Gruppe konnte sich fertig machen. Bei den Walhaien können immer 10 Leute gleichzeitig ins Wasser (da waren wir auch in der Gruppe 1) und bei den Buckelwalen 5 Leute (wir waren Gruppe 2). Aufgeregt wie nie zuvor saßen wir dann Startbereit am Rand der Katamarans, auf das Go vom Kaptain wartend. Meine ganzer Körper war soo am zittern, nicht vor Kälte, sondern vor Aufregung! Doch dann ist der Walhai abgetaucht und wir konnten wieder warten. Nach ca. 20 min haben sie den Walhai wieder gefunden und wir haben uns wieder fertig gemacht. Als der Kaptain "Go Go Go!" geschriehen hat, sind wir alle nacheinander in Meer gesprungen und haben uns, so gut es mitten im Meer bei Wellen geht, in einer Reihe aufgestellt. Wir waren so aufgeregt, dass wir gar nicht mitbkommen haben wie die Leiterin gesagt hat, dass wir unsere Köpfe ins Wasser machen sollen. Als wir es dann gemacht haben war der Walhai DIREKT vor uns! Er war wirklich so nah, dass wir in theoretisch hätten berühren können. Alles ging so schnell und nach wenigen Sekunden war der Walhai schon vorbei geschwommen und aus unserer Sichtweite. WIr sind wieder an Bord und der Kaptain ist dem Hai hinterher. Dann ging es ein zweites mal ins Wasser. Jetzt kannten wir das ganze ja schon ein bisschen und wir konnten sehen wie der Walhai aus dem Blau aufgestaucht ist und dirkekt an uns vorbei. Als er neben uns war sind wir alle angefangen zu Kraulen, als würde uns ein Hai verfolgen, um mit dem riesigen Walhai mithalten zu können. Neben diesem Tier zu schwimmen ist einfach so ein unglaubliches Gefühl...man kann es gar nicht beschreiben. Wir konnten dann sogar noch ein drittes mal mit ihm schwimmen und haben ein ganzes Stück mithalten können. Es war der Wahnsinn!

Voller Adrenalin waren wir wieder an Bord und der Kaptian ist in Richtung Buckelwale gefahren. Es ist erst seit einem Jahr erlaubt, mit den risigen Säugetieren zu schwimmen, da sie vorm Aussterben bedroht sind. Mit den Buckelwalen kann man nicht so einfach mitschwimmen, wie mit den den Walhaien, da sie oft den Kurs wechseln. Bevor wir ins Wasser konnten wurde der Wal auch erst beobachtet, da manche Wale Aggresiv sein können. Dieses Exemplar war aber friedlich und wir konnten zu ihm. Der Wal ist dann ca. 5 Meter vor uns hergeschwommen. Mit einem einzigen Flossenschlag ist der Riese an uns vorbei und war schon wieder verschwunden, unglaublich!

Dieses Erlebnis werden wir nie vergessen!

Am späten Nachmittag sind wir müde aber glücklich im Camp angekommen und haben angefangen, alles für unser BBQ vorzubereiten. Kristin hat dann auch noch ein kleines Ständchen bekommen und einen ziemlich leckeren Schokogeburtstagskuchen bekommen :) Nach dem BBQ sind wir alle glücklich ins Bett gefallen.

Dieser Tag wird schwer zu toppen!

ps von Kristin: Danke für die Skype Geburtstagsparty und das Ständchen, war eine super Idee, habe mich sehr gefreut! Ich hab euch alle lieb ?

 

01Sept
2016

Steckengeblieben :D

Weil das Wetter am Mittwoch morgen nicht so gut war konnten wir dann doch nicht schnorcheln und sind dann weiter Richtung Exmouth gefahren. Anne und Marcus sind mit ihrem Van die Hauptstraße gefahren, die mitten durchs Land führt, aber wir wollten gerne am Meer entlang und durch den Cape Range NP. Die Strecke war allerdings 4WD-only und dementsprechend sehr wackelig. Teilweise sind wir 20 kmh oder weniger gefahren, weil sonst alles durchgeschüttelt worden wäre. Die Vegetation war auch sehr eintönig (nur Büsche), also war die Fahrt nicht so cool. Aber dann lag mitten auf der "Straße" eine ca. 1,20 lange, grün-braune Schlage, die gerade dabei war eine ganz kleine Schlage zu fressen! Das war richtig cool :) ein weiteres Highlight auf dem langweiligen Weg war ein einsamer Baum am Straßenrand, an dem einfach Schuhe hingen, wieso auch nicht? :D An einer Stelle wo wir sehr nah am Meer waren sind wir ausgestiegen und zum Strand gegangen. Da waren an paar Stellen dunkle Steine voller Krebse! Die haben sich sofort versteckt, als sie uns gehört haben. Als wir schon fast den ganzen 4WD-Weg geschafft hatten führte der Weg direkt auf den Strand, der durch einen kleinen Fluss geteilt war. Und der Weg ging mitten über die Sandhügel und durchs Wasser! Wie hätte es auch anders sein können....wir sind stecken geblieben! :D zum Glück war auf der anderen Seite der Flussmündung ein Aussichtspunkt und da waren auch viele Leute. Eine Gruppe älterer Australier hat uns dann geholfen und den Wagen auf die andere Seite gefahren. Ab da war die Straße dann auch endlich wieder geteert. Wir haben uns dann noch schnell die Schlucht angeschaut, die der Fluss in den roten Fels gezogen hat und mussten dann aber weiter, weil es schon spät war. Auf den letzten Kilometer nach Exmouth haben wir dann so viele lebende und überfahrene Kangaroos gesehen, wie an allen anderen Tagen zusammen. Wir haben zum Glück keins erwischt, sind aber auch zur Sicherheit sehr langsam gefahren. Kangaroos scheinen nicht sehr schlau zu sein, weil sie teilweise paar Meter neben ihren toten Artgenossen am Straßenrand hocken. Wir haben dann noch zwei große, schwarze Greifvögel gesehen, die sich gerade eines der vielen überfahrenen Kangaroos schmecken lassen haben. Als einer der beiden weggeflogen ist konnte man sehen, dass er eine Spannweite von min. 1 Meter hatte. Im Dunkeln (19 Uhr) sind wir in Exmouth ankommen, wo die anderen beiden gar nicht mehr mit uns gerechnet haben. Der Campingplatz hatte natürlich schon geschlossen, deswegen haben wir die Nacht auf einem Parkplatz direkt vor dem Campingplatz übernachtet, zu dritt im Auto! Das war verdammt eng, aber wir konnten alle erstaunlicherweise schlafen und wurden auch nicht von irgendwelchen Rangern geweckt:D

30August
2016

Wir haben uns vermehrt ?


Von Kalbarri sind wir weiter Richtung Sharkbay. Waren den ganzen tag auf langen, geraden Straßen unterwegs und sind gegen nachmittag auf einem kleinen Campingplatz angekommen.die Steine vom Toilettenhaus waren da einfach aus ganz vielen kleinen Muscheln zusammengepresst :D Sonst gabs da jetzt nicht wirklich viel zu sehen, also sind wir morgens direkt weiter zur Sharkbay. Zuerst haben wir uns den Shellbeach angeschaut, der, wie der Name schon sagt, nur aus Muscheln besteht und dadurch strahlend Weiß ist. Dann ging es die Sharkbay weiter hoch bis zu der "little Lagoon". Dort sind wir mit dem Auto über den Strand gefahren und natürlich gleich stecken geblieben :D Zu ersten Mal haben wir dann den 4 Weel Drive genutzt und konnten uns wieder aus dem Sand befreien. In einem kleinen Ort Namens Denham haben wir nochmal halt gemacht und sind dann zu "Monkey Mia". Das ist ein Resort wo Delfine direkt an den Strand kommen. Vormittags gibt es auch Fütterungen, aber weil wir mittags angekommen sind haben wir davon nichts mehr mitbekommen. Die Delfine sind aber trotzdem bis zum Strand gekommen :) Weil der Campingplatz Vorort sehr teuer gewesen wäre, sind wir noch weiter nach nördlich auf die Halbinsel der sharkbay, in den François-peron-Nationalpark gefahren. Da war die Straße dann auch nicht mehr geteert und nach einem kleinen Stück auch nur noch für 4WD-Autos zugelassen. Es gab eine genau Anleitung vor dem 4WD-Weg, wie man den Reifendruck ablässt (da gabs auch extra ein Gerät für ), aber wir waren froh, dass wir einen Mann, der gerade aus dem Park kam, nochmal nach Hilfe fragen konnten :D Der hatte uns auch 10 mal gefragt, ob wir die Strecke wirklich fahren wollen, deswegen haben wir das schlimmste erwartet, aber es war gar nicht so schlimm. Als wir dann gut durchgeschüttelt auf dem "Campingplatz" angekommen sind haben wir am Strand in der Bucht direkt wieder zwei Delfine gesehen :) Es war total einsam da oben, aber sehr schön und dafür, dass es so abgelegt ist, waren auch echt viele andere Leute dort. Kurz nach uns ist eine größere Gruppe Backpacker angekommen, die uns dann auch für abends zu deren "Lager" eingeladen haben. Es waren 6 Franzosen (2 jungs, 4 Mädels) und zwei deutsche Mädels(Sonja und Adriana). Wir haben dann auch ziemlich schnell mitbekommen, dass die Franzosen hauptsächlich Französisch sprechen und die Deutschen sich ziemlich unwohl in der Gruppe gefühlt haben. Also haben wir dann überlegt, ob es Platztechnisch passen würde wenn wir die beiden bei uns aufnehmen. Morgens haben wir das direkt ausprobiert und nach einigem umräumen und schieben haben wir es tatsächlich geschafft :D die Matratze müssen wir halt umklappen und der Kofferraum ist bis oben voll, aber es passt! Voll beladen sind wir dann wieder von der Halbinsel der sharkbay runter und bis zum nächstem Ort gefahren :) Hier auf dem Campingplatz haben wir uns auch wieder mit dem Pärchen (Anne & Marcus) getroffen, mit denen wir gestartet sind :) Zusammen haben wir dann Reis mit Gemüse gekocht, das war mega lecker und eine gute Abwechslung zu unserem sonst eher eintönigem Essen.
Am nächsten morgen ging es dann nur noch zu dritt bei uns im Auto weiter, weil eines der Mädels in Carnevon auf Freunde wartet, die sie in ein paar Tagen einsammelt und mit nimmt. Jetzt ist es auch gar nicht mehr sooooo eng :D wir sind dann weiter hoch zur coralbay gefahren und konnten zum ersten mal endlich richtig ins Meer gehen, das war mega schön.Wir sind auch schon ein bisschen schnorcheln gewesen aber haben nur unspektakuläre Fische gesehen.
Coralbay ist der erste Touriort auf unserer Tour und dem entsprechenden auch ein bisschen teuer, aber sehr schön. Morgen wollen wir dann hier noch ein bisschen schnorcheln und dann wahrscheinlich weiter zum Ningalo-Reef :)

27August
2016

Jeden Tag ein bisschen wärmer ☀️

Von Yanchep aus sind wir weiter nach Lancelin gefahren wo wir einen Stop bei den weißen Sanddünen gemacht haben, in echt sieht es viel schöner aus als auf den Bildern. Auf dem Weg zurück zur Hauptstraße wurden wir von der Polizei angehalten und ich musste einen Alkoholtest machen :D War wohl eine allgemeine Kontrolle weil die da jeden angehalten haben, aber hier wird auch nicht nach Führerschein oder sowas gefragt, nachdem der Test dann negativ war konnten wir weiterfahren :D


Unser nächstes Ziel waren die Pinnacles, kleine Felsen die wie Spitzen aus dem Boden kommen.
Da es dann auch schon abends war und es bis zu dem nächsten Campingplatz noch ein Stückchen gewesen wäre, haben wir uns dazu entschieden das Risiko einzugehen und an einem verbotenen Parkplatz zu übernachten ? sind morgens um 7 auch schon direkt weiter, sodass wir ohne Strafe davon gekommen sind ? Der Parkplatz lag direkt am Meer und wir einen einen schönen Ausblick auf den Sonnenuntergang über dem Meer.


Mittags haben wir dann in Geroldton halt gemacht um was zu Essen, dabei hat uns ein Golden Retriever, der scheinbar ohne Herrchen unterwegs war, ziemlich bedrängt :D Nach einem kurzen Strandspaziergang sind wir dann weiter zu dem nächsten Campingplatz gefahren, dieser lag etwas oberhalb von Geroldton und war direkt am Meer ? Obwohl wir jeder $8 bezahlt haben mussten wir feststellen, dass es keine duschen und auch kein Wasser gab ? aber wir haben unsere Wasserkanister zum Glück in Perth noch aufgefüllt. Wir sind gegen Nachmittag angekommen und haben dann noch eine Sandburg am Strand gebaut ? Ein bisschen Kind sein darf zwischendurch auch mal sein :D Hier haben wir auch die erste Schlange gesehen, eine kleine Baby Schlange die einfach mitten auf dem Weg lag und ich fast draufgetreten wäre ?Mit Blick auf den Sonnenuntergang haben wir dann unser Abendessen gekocht und dann war dieser Tag auch schon zu Ende.

     


Wir haben unseren Tagesrhythmus mittlerweile schon so angepasst, dass wir ins Bett gehen wenn es dunkel wird und aufstehen wenn es hell wird :D Heißt: um 8 ins Bett und um 6 wieder aufstehen? aber wir kommen erstaunlich gut damit klar.


Gestern sind wir zu dem Kalbarri Nationalpark gefahren, auf dem Weg dahin sind wir an einem pink Lake vorbei gekommen. In der Stadt angekommen haben wir uns erstmal auf die Suche nach Duschen gemacht :D Mein Handy hat uns zu einer wunderschönen Bucht geführt wo es auch duschen gab, jedoch nur mit kaltem Wasser ... Es schien zwar die Sonne aber es war immer noch recht kühl? Wir haben es dann aber doch geschafft uns in Rekordzeit zu duschen und sind weiter Richtung Nationalpark gefahren.


Die Straße in dem Park war das letzte Stück nicht mehr geteert und so wurden wir eine halbe Stunde ziemlich durchgerüttelt :D Auf dem Parkplatz angekommen haben wir erstmal, so wie alle anderen Touristen auch, Bilder an dem nature window gemacht und sind dann zu dem 8km langen Loop walk aufgebrochen.
Gestartet hat der walk oben auf einem "Berg/Klippe" (wir wissen nicht genau was es jetzt war :D) und ging dann runter zu dem Fluss, einmal um den "Berg/Klippe" rum und dann wieder hoch. Es war ziemlich anstrengend weil es auch keine Wege gab, nur alle paar Meter mal ein Pfeil der einem die richtige Richtung anzeigte. An manchen Stellen war der "Weg" echt sehr gefährlich und wir waren froh, dass es an dem Tag nicht geregnet hat, sonst hätten wir mache Stellen gar nicht passieren können. Nach 3km ist uns dann mal aufgefallen, dass wir noch nichtmal die Hälfte geschafft haben und um 18 Uhr schon die Sonne untergeht und wir uns vielleicht mal ein bisschen beeilen sollten ? nachdem wir uns dann ziemlich beeilt haben, haben wir den Parkplatz nach 3 Stunden und im hellen erreicht :D unser Auto war aber auch das Letzte was da noch stand...Aber die Anstrengung war es auf jeden Fall wert, die Natur dort war Mega schön und einige Kängurus und sogar Ziegen konnten wir auch sehen :D


Übernachtet haben wir an einem kostenlosen Campingplatz ca. 30 min vom Nationalpark entfernt, dort haben wir dann aber auch nur noch schnell Toast zu Abend gegessen und sind dann direkt schlafen gegangen. Auf dem Weg dahin ist uns im dunklen erstmal eine Schafherde über die Straße gelaufen, wir hätten jetzt eher mit Kängurus gerechnet aber gut :D

In der ersten Nacht haben wir ja noch ziemlich gefroren, aber jetzt wird es gefühlte jede Stunde die wir weiter nach Norden fahren etwas wärmer ? In der letzten Nacht konnten wir sogar schon in kurzen Sachen schlafen ?

23August
2016

Lasset das Abenteuer beginnen??

Heute um 12 Uhr sind wir endlich (nach einem Monat) losgefahren. Unser erster Stop war ein Aldi in einem Vorort von Perth. Da haben wir uns mit Essen für die nächsten Wochen eingedeckt, wir haben aber keinen wirklich großen Vorrat weil wir nicht mehr Platz haben um das Essen unterzubringen :D Dann sind wir zun Yanchep Nationalpark gefahren, ca 40 min von Perth entfernt. Dort haben wir auch wieder das deutsche Pärchen aus Deutschland getroffen die wir im ersten Hostel kennen gelernt haben :) zusammen haben wir eine kleine Runde durch den Park gemacht und uns dann auf einem "Campingplatz" (Wiese mit Stellplätzen und Waschhäuschen und Kangaroos) eingerichtet. Es wird schon sehr schnell dunkel und sobald die Sonne weg ist wird es auch sehr kalt. An einer Feuerstelle haben wir haben wir uns dann gewärmt und wir konnten zum ersten mal die Ansätze der Milchstraße sehen :)
An das Schlafen im Bett müssen wir uns vermutlich noch gewöhnen, wir lagen wie Käfer auf dem Rücken und haben versuch unsere Decken zu sortieren, zwischendurch hatten wir auch den ein oder anderen lachflash :D
Mit zwei Pullis und zwei Decken ist es sogar echt angenehm im Auto, hoffentlich bleibt das die Nacht über auch so :D

  

22August
2016

Bye Bye Perth

Heute haben wir es endlich geschafft das Auto zu registrieren! Jetzt haben wir unseren ganzen Kram zusammen gepackt und wollen morgen Richtung Norden starten. Wir können uns noch gar nicht vorstellen die nächsten Monate in den Auto zu leben, Vorfällen weil wir gerade im Moment in keinen guten Verhältnis zu dem Auto stehen, da es uns schon einige Probleme bereitet hat :D Aber das wird sich hoffentlich auf unserer Tour noch ändern.

Das wars jetzt erstmal mit australische Realityshows gucken :D

Unser Fazit von Perth: 

- für eine Großstadt schön übersichtlich

- Schöne Parks (vorallem der Kingspark)

- abends immer was los (zumindest in Northbridge)

- viele Menschen die Selbstgespräche führen

- generell viele komische Menschen 

- Menschen die mit Papageien unterwegs sind

- laute, unheimliche Raben/Krähen mit weißen Augen

 

16August
2016

Rottnest Island

Am Montag haben wir es endlich geschafft uns eine Fähre nach Rottnest Island zu buchen. Dienstag morgen ging es dann mit der Bahn nach Fremantel, das ist ein kleiner Ort südlich von Perth an der Küste. Von dort ist die Fähre nämlich günstiger als dirket von Perth. Die Fahrt nach Rottnest Island hat ca. eine halbe Stunde gedauert und Svenja musste sich ziemlich zusammenreißen nicht zu kotzen :D Als wir dann von der Fähre runter waren ging es ihr aber wieder gut und wir haben uns auf den Weg zum Fahrradverleih gemacht. Im Internet hatten wir gelesen, dass es günstigerr sei, wenn man die Fahrräder Vorort mietet, das war allerding nicht so. Haben uns dann aber trotzdem zwei Fahräder ausgeliehen und sind, mit Helm (ist in Australien wohl Pflicht) losgeradelt. Nach 1 Minuten haben wir dann auch schon das erste Quokka gesehen. Die Tierchen sehen aus wie eine Mischung aus Kangaroo und Ratte und haben immer ein Lächeln im Gesicht :) Dieses Exemplar war aber sehr verschlafen und so sind wir weiter gefahren.

Unsere Tour ging dann von einer wunderschönen Bucht zur nächsten, wobei wir zwischendurch immer wieder halt bei dem Quokkas gemacht haben. Einige saßen gut sichtbar am Straßenrand und einige auch einfach mitten auf der Straße. Auf einem Minigolplatz haben wir auch ein Juges mit seiner Mutter gesehen.    

Erst hatten wir geplant nur eine kleine Runde zu machen, aber wir sind dann doch fast um die ganze Insel gefahren. Am Straßenrand haben wir wieder eine kleine Gruppe von Quokkas gesehen und Halt gemacht um Selfies mit ihnen zu machen. Erst nach einiger Zeit haben wir bemerkt, dass eines der Tiere ein Junges im Beutel getragen hat! 

Die Landschaft auf Rottnest ist sehr hügelig, es war also echt anstrengend, vorallem mit den etwas zu kleinen Fahrrädern. Bis auf einen Regenschauer war das Wetter auch gut :) Kurz bevor wir wieder am Fahrradverleih angekommen sind, haben wir eine kleine Pause unter einer Hütte am Wegrand eingelegt. Wir wollten ganz in Ruhe unser Obst und Fake-TimTams essen, als der Wind die Kekse vom Tisch geweht hat und sie auf den Boden gefallen sind. Darauf hin kamen wie aus dem nichts zwei Quokkas angerannt. Eines der beiden war verdammt frech und saß manchmal einfach auf meinem Schoß. Da konnten wir nochmal coole Bilder machen :)

 

Als wir die Fahrräder abgegeben haben, hatten wir noch ein bisschen Zeit bevor es wieder zurück nach Fremantle ging. Ziemlich erschöpft haben wir uns auf eine Wiese in die Sonnen gelegt und uns ein bisschen ausgeruht. Auf der Rückfahrt hatten wir Plätze oben und da ging es Svenja auch nicht schlecht. Mit knurrendem Magen haben wir uns in Fremantel auf die Suche nach einem Restaurant gemacht. Am Hafen waren natürlich nur Fischrestaurants und da wir beide keine Fisch-Fans sind mussten wir noch ein ganzes Stück laufen, bis wir an einer Pizzeria angekommen sind. Als wir fertig mit dem Essen waren hat es sehr heftig geregnet, aber zum Glück war dirkt vor der Pizzeria eine Bushaltestelle. Der erste Bus ist erstmal an uns vorbei gefahren, wir hätten winken müssen, aber der nächste hat uns dann mitgenommen. Von der Bahnstation in Fremantle sind wir dann wieder zurück nach Perth gefahren und mussten dann noch unseren Putzjob im Hostel erledigen. Um 21 Uhr lagen wir im Bett und sind eingeschlafen. Vom vielen Fahrradfahren bekommen wir bestimmt Muskelkater! Aber es war trotzdem ein sehr schöner Tag :)

13August
2016

Umzug in anderes Hostel

Gesten sind wir in ein anders Hostel umgezogen :) Eine andere deutsche die wir bei der Arbeit kennengelernt haben hatte uns erzählt, dass in ihrem Hostel zwei Cleaner-Stellen frei sind, also dass man dann für paar Stunden putzen am Tag kostenlos im Hostel schlafen kann. Wir wohnen da in einem separaten Mädchenhostel, indem sind wir nur mit zwei anderen Mädels, also sehr ruhig. Den ganzen Kram aus dem Auto konnten wir zum Glück bei dem anderen Hostel lassen!

In der Stadt haben wir heute ne Frau mit einem Papageien auf der Schulter gesehen :D komische Menschen hier...  

10August
2016

Update zum Auto

Sooo... Montag hatten wir ja einen Termin zur Inspektion und die haben wir leider nicht bestanden. Unter andem wegen ein paar Kleinigkeiten an Lichtern und Festern, aber auch paar größere Sachen, was ziemlich teuer ist :( Das Auto ist jetzt in der Werkstatt und die haben schon einiges gemacht. Ein Ersatzteil kommt allerdings erst zwischen Montag und Freitag aus Queensland an, deswegen dauert es noch ein bisschen.

Genau wie unsere Stimmung war das Wetter die letzen Tage bescheiden :D aber da wir jetzt ja noch bisschen hier sind, können wir wieder angefangen in der Bar zur Arbeiten :)

07August
2016

Irrenhaus

Um 6 Uhr morgens wurden wir heute von einem sehr lautem Geräusch vom Flur geweckt. Weil irgendjemand übertrieben laut gegen unsere Tür gehämmert hat.  Dazu kam dann noch laute Musik wie von einem Wecker...verdammt unheimlich. Kristin hat sich dann mit einem Selfie-Stick als Schlagstock bewaffnet auf dem Flur gewagt. Vor unserer Tür lagen ein Paar Schuhe, eine Handy und ein Führerschein. Von dem Handy kam auch die Musik weil alle paar Minuten jemand angerufen hat. Auf dem Damenklo lagen Klamotten und auf dem Sofa im Gemeinschaftsraum ein halbnackter, neben seiner Kotze liegender, schlafender Mann. Zuerst dachten wir, dass es ein Hostelbewohner ist, der sich öfters mal (jeden Tag) betrinkt :D Er war es jedoch nicht sonder ein, laut Führerschein,18 Jähriger der auf jeden Fall nicht im Hostel wohnt. Sind dann zum Hostelbesitzer (Paolo) gegangen und haben ihm gesagt, dass da ein betrunkener Kerl aufm Sofa liegt. Er hat ihn geweckt und versucht ihm zu verklickern, dass er hier nicht schlafen kann. Die Diskussion ging ungefähr so: 

Paolo: wake up! what are you doing here?

Betrunkener: fuck off! I want to sleep! This is my house

Paolo: No this is not your house

Betrunkener: It is not your house eighter

Paolo: I'll call the police if you don't leave

Betrunkener: fuck off, this is my house and I will sleep here!

Ja so ging das dann noch weiter bis die Polizei gekommen ist.

Heute Mittag haben wir dann unser Auto ausgeräumt, jetzt sieht es auch mal aus wie ein normales Auto :D Nachmittags sind wir mit zwei anderen Deutschen aus dem Hostel nochmal zur Heirisson Island gegangen um Fotos mit den Kangaroos zu machen. Weil es hier jedoch die letzten Tage viel geregnet hat, waren wir durch Wasser und Matsche von den Kangaroos getrennt ?Auf dem Weg zu der Insel haben wir nen Handy samt  pinker Kreditkarte mitten auf einem Parkplatz gefunden. Das Handy hatte auch kein PIN also haben wir bei WhatsApp in die Familiengruppe geschrieben, dass wir das Handy gefunden haben. Uns wurde dann geschrieben, dass wir den Freund der Besitzerin anrufen sollen und dem haben wir dann auch später das Handy wieder gegeben.

Schöner Start in den Tag ? 

05August
2016

Erster Anlauf der Inspektion gescheitert...

Gestern Abend waren wir mit ein paar Leuten aus unserem Hostel in einer Bar essen und trinken. In der Bar gibt's jeden Donnerstag so ein Angebot, wo man für $5 ein großes Bier und einen Burger bekommt ☺️ Umgerechnet sind das 3.40€. Normalerweise zahlt man hier für ein Bier $6 ! 

Heute morgen hatten wir ja einen Termin bei dem Car Service, aber als wir da waren meinten die zu uns, dass die die Inspektion nur machen können, wenn das Auto komplett leer ist. Dummerweise hatten wir das Bett und den ganzen Kram aber nich drinnen. Auf dem Weg zum Hostel zurück hatten wir dann noch eine "kleine" Komplikation was uns ziemlich viel Zeit gekostet hat, sodass der Termin in Werkstatt dann vorbei war. Montag starten wir dann einen zweiten Versuch :D

Jetzt sitzen wir mit australischem Weißwein aus einem Pappkarton im Hostel :D

02August
2016

Klein ist die Welt

Eigentlich wollten wir  ja zur Rottnest Island fahren aber irgendwie war, als wir die Tickets für die Fähre buchen wollten, auf einmal alles ausgebucht :( Stattdessen sind wir zum dritten mal in den Kingspark gegangen, der ist aber echt so groß, dass man immer wieder andere Ecken sehen kann. Wir haben auf einer Wiese ein kleines Picknick gemacht, dabei wurden wir von witzigen Vögeln und Enten belästigt :D

Im Hostel ist heute ein neuer Gast angekommen und wir haben relativ schnell festgestellt, dass der auch deutsch ist. Er kommt aus Dortmund und hat in Paderborn studiert :D So klein ist die Welt! Es ist auch noch ein anderer Deutscher hier, der auch mit seinem Auto festhängt weil er es, wie wir, hier neu registrieren lassen muss aber sein Auto die Inspektion nicht bestanden hat. Das passiert uns hoffentlich nicht...

 

01August
2016

Noch länger in Perth als geplant..

Soo, wir fassen mal kurz zusammen was so die letzten Tage passiert ist. Donnerstag haben wir unser Auto gekauft und sind auch gleich zum Office gegangen um es auf unseren Namen zu ändern. Die Angestellt im Office hat uns dann aber gesagt, dass unser Formular, welches wir mit den Verkäufern ausgefüllt haben, nicht das Richtige sei, also hat sie uns ein anderes Formular (vom Inhalt her das Gleiche) mitgegeben. Das neue Formular haben wir dann mitgenommen, ausgefüllt und wollten es am nächsten Tag wieder abgeben. Wir sind dann am Freitag wieder hin um es abgegeben. Alles schön und gut, die Angestellt hat angefangen alles in den Computer einzutippen und wir haben uns schon gefreut, dass es jetzt doch so einfach ist ... und dann fragte sie von wem wir das Auto gekauft haben und ob es aus Western Australia sei. Ist es nicht , es ist aus New South Wales...was ein Problem ist. Die Angestellte hat uns dann mit wenigen Worten gesagt, dass ein Auto aus NSW überhaupt nicht hier umgemeldet werden kann und wir uns im Internet auf der Seite von NSW erkundigen sollen..Toll! Etwas genervt haben wir uns dann wieder auf den Weg zum Hostel gemacht und haben dort recherchiert, was wir machen müssen. In der Australien-Facebookgruppe haben wir gefragt, ob jemand schonmal das gleiche Problem hatte. Wir haben zum Glück ganz schnell viele hilfreiche (und einige unnötige) Antworten bekommen :) Es sieht so aus, dass man ein Fahrzeug nur in dem "Bundesland" ummelden lassen kann, wo es auch registiert wurde. Das bedeutet wir müssten nach NSW fahren....das genau auf der anderen Seite von Australien liegt :D Die bessere Alternative ist, dass wir das Auto in Western Australia neu registieren lassen, was jetzt jedoch erstmal mit etwas Aufwand verbunden ist. Wir müssen eine Inspektion machen lassen und wenn das Auto diese besteht (letzte Inspektion ist erst 2 Monate her also dürfe das (HOFFENTLICH) kein Problem sein), können wir es hier neu auf unseren Namen registrieren. Wir haben für Freitag morgen einen Termin in der Werkstatt, solange bleiben wir im Hostel und wenn alles klappt, können wir dann wirklich los :)

Außer dieser Sache ist sonst nichts spannendes passiert. Wir haben das Auto einmal aus- und aufgeräumt und sind echt begeistert was da so alles drin ist: Campingtisch und zwei Stühle, eine große Plane, aus der wir eine Art Vorzelt bauen wollen, eine Hängematte, eine Luftmatratze, eine Angel + Ausrüstung, Red Cups + Tischtennisbälle ;), gefühle 10 Kilo Reis, eine Schaufel, Panzertape, Schraubenzieher, ein Skateboard...um jetzt nur mal ein paar Dinge aufzulisten.

Wir haben bei Target (Einkauftsladen für alles) noch Bettdecken und Bettwäsche gekauft, weil unsere Vorgänger in Schlafsäcken gepennt haben. Bei der Auswahl der Bettwäsche hatten wir unsere erste kleine Krise, weil wir uns nicht einigen konnten welche Farbe wir wollten :D  Am Ende haben wir uns für die entschieden, die wir beide am Anfang als ganz hässlich bezeichnet  hatten, weil das die einzige war, welche von den Maßen passte und außerdem war sie am billigsten :D

Samstag haben wir das letze Mal in der Karaokebar gearbeitet, aber außer zwischendurch mal einkaufen und eine Serie (The Royals) gucken, haben wir die letzen Tage wirklich nichts gemacht. Das Wetter war aber auch nicht so gut.

Bis Freitag wollen wir eigentlich noch was in Perth unternehmen, aber alles was uns interessiert, haben wir schon gemacht :D wir überlegen morgen nach Rottnest Island zufahren und für die nächsten Tage müssen wir uns noch was überlegen :)

 

 

28Juli
2016

Wir haben ein Auto!!

Wir haben jetzt ein Auto yeeeaah?

Bis Montag sind wir erstmal noch im Hostel und können das Auto  hier im Hinterhof parken und uns in Ruhe einrichten. Kristin hat es sehr gut hinbekommen das Auto in den schmalen Hof  zu fahren, ob es Montag rückwärts heraus genauso gut klappt werden wir sehen :D

Wir müssen Rudy (So heißt unser Auto) jetzt nur noch auf unseren Namen registrieren  und  dann wollen wir Dienstag nach Fremantle fahren. Von da kann man günstig mit der Fähre nach Rottnest Island fahren, dort gibt es die süßen  Quokkas :)

Jetzt kann das Abenteuer beginnen ?

26Juli
2016

KANGAROOS!!!

Wir sind heute auf eine kleine Insel gegangen die mitten im Swan River liegt. Im Internet hatten wir gelesen, dass es dort Kangaroos gibt ? Erst sah die Parkanlage auf der Insel ziemlich verlassen aus aber dann haben wir ein paar Leute gesehen und da waren dann auch die Kangaroos. Als wir das erste Kangaroo gesehen haben, haben wir uns gefreut wie kleine Kinder ? Die Tiere waren mega zahm, wir konnten sie sogar streicheln und Bilder mit ihnen machen ?

24Juli
2016

Autobesichtigung

Wir haben uns heute ein Auto angeguckt weil es uns echt zu kalt ist :D Dann können wir in den Norden fahren wo es wärmer ist. Das Auto ist ein Nissan Patrol 4WD und fährt sich echt gut. Wir sind das erste mal im linksverkehr gefahren :D Mit links schalten war eigentlich ganz oke aber ich habe immer zum Blinken den scheibenwischer angemacht :D Kristin hat sich aber auch gefühlt wie in der Fahrschule.

Gestern in der Bar war mehr los und es war ganz cool. Wir arbeiten hier jetzt noch eine Woche bis wir das Auto haben :)

 

23Juli
2016

Endlich Meer ?

 

Gestern haben wir bis mittags geschlafen weil wir beide nicht einschlafen konnten. Haben dann was gegessen, uns fertig gemacht und sind in die Stadt  gegangen um uns ein paar etwas schickere Klamotten für den Job zu kaufen. Abends sind wir dann zur Karaokebar zum Probearbeiten. Es war aber nicht viel los so deswegen konnten wir nicht viel machen und keinen richtigen Eindruck gewinnen. Heute abend gegen wir nochmal hin.

Heute Vormittag  haben wir uns mit einer Freundin eines Bekannten getroffen mit der wir schon vorher per Email Kontakt hatten :) Wir sind mit dem Zug in einen Vorort von Perth gefahren wo sie wohnt. Als wir angekommen sind, sind wir zusammen an den Strand gefahren, jetzt haben wir auch endlich mal das Meer gesehen. Es war sehr schön da aber kalt, dass konnte Kristin unfreiwillig auch feststellen, als eine Welle kam und sie nicht schnell genug weglaufen konnte laughing

Die Freundin konnte uns einige Tipps für Jobs und Sehenswürdigkeiten  geben und so hatten wir auch wieder die Gelegenheiten mehr Englisch zu reden.

Gegen Nachmittag waren wir dann wieder im Hostel und haben uns erstmal was gekocht und unsere Wäsche gewaschen.

21Juli
2016

Auf Jobsuche

 Heute Morgen haben wir lange geschlafen und erst gegen halb 11 gefrühstückt, weil es eh nur am regnen war. Mittags wurde das Wetter zum Glück besser und wir sind zu einem kleinen Park gegangen, dem John Oldham Park. Es war eigentlich total schön und uhrig dort, nur leider lag der Park genau zwischen zwei befahrenden Straßen und der Lärm war ziemlich laut. Es gab dort auch einen Wasserfall und einen See mit einem kleinen Fluss auf dem viele Enten und andere Vögel schwammen oder am Ufer saßen, die kleinen Tauchenten waren sogar zahm und sprangen einem fast auf die Füße. Leider haben wir auch einen toten Fisch und eine tote Ente am Ufer gesehen, das war nicht ganz so schön :/ 

Nachdem wir den Park doch recht schnell durchquert hatten, haben wir uns nochmal auf den Weg in den Kingspark gemacht, dieses Mal auch im Hellen :D Auf dem Weg dorthin haben wir drei sehr süße Papageien gesehen, einer saß einfach direkt an der Straße auf einer Grünfläche und die anderen beiden waren genau über uns in den Bäumen.

Das letzte Stück zum Park mussten wir einen wirklich sehr sehr steilen Weg hochgehen, unterwegs stellten wir entsetzt fest, dass manche Leute diesen Weg einfach als Workout nehmen und die ganze Zeit hoch und runter laufen, uns hat eine Strecke vollkommen gereicht laughing Oben angekommen wurden wir mit einer wunderschönen Sicht auf den Swan River belohnt und auch die teilweise kleinen, versteckten Wege im Park waren echt schön.

Als wir das Ende des Parks erreicht hatten, sind wir noch zu einem kleinen Haus gegangen, welches einfach mitten auf dem Fluss lag und nur durch einen schmalen Steg zu erreichen war. Diese "Sehenswürdigkeit" hatte Svenja vorher bei Instagram gefunden und die Bilder dort sahen vielversprechend aus. Als wir angekommen waren stellten wir fest, dass dieses Häuschen zwar ganz witzig ist, aber unsere Bilder denen auf Insagram nicht ganz so ähnlich waren laughing Könnte auch an dem nicht so gutem Wetter liegen... Den einzigen Vorteil den der Regen hatte war, dass es ein riesen großer Regenbogen zu sehen war. Auf dem Rückweg haben wir uns auch mal eine Busfahrt gegönnt da wir echt jeden Tag so viel laufen und unsere Füße langsam schon weh tun.

Auf dem Weg von der Bushaltestation zum Hostel wurden wir noch von einem Fundraiser (Spendensammler) angesprochen, wir redeten ein bisschen über Gott und die Welt und als wir erzählt haben, dass wir einen Job suchen schrieb er sich direkt unsere Nummern auf und wollte seinem Chef bescheid sagen, dass dieser uns anrufen soll.

Im Hostel angekommen haben wir erstmal noch ein paar Bewerbungen auf Jobangebote im Internet geschrieben und auch bei einer Pferderanch angerufen aber dort ging leider keiner ran. In der Australien Facebookgruppe haben wir auch mal einen Aufruf gestartet, dass wir noch einen Job suchen und es meldete sich auch ein Mädchen, dass auf der Cattlefarm (Rinderfarm) noch Fahrer gesucht werden. Sie fragte auch direkt ob wir schon mal ein Tier überfahren haben, zuerst kam uns die Frage auch etwas seltsam vor, vorfallem weil sie da immer wieder drauf eingegangen ist wie das denn sein kann, dass wir noch nie was überfahren haben und dass das doch ständig passiert und fragte gefühlt noch 10 mal nach ob wir nicht doch schon mal was überfahren hätten. Nachdem ich dann mal gefragt habe, warum das so wichtig sei, meinte sie, dass wir Rinder transportieren müssen und wenn da ein Tier auf der Straße sitzt könnte man nicht einfach so scharf bremsen wegen den Rindern. Sie hat erzählt, dass sie in ihrer ersten Woche 9 Tiere überfahren hat... Haben ihr dann gesagt, dass wir uns morgen nochmal melden, weil das jetzt doch nicht so der Job war den wir machen wollen.

Zum Glück hat sich auch nach ca. einer Stunde jemand auf unsere Bewerbung gemeldet und wir hatten zwei Stunden später ein Vorstellungsgespräch in einer Karaokebar. Wir haben jetzt mit einer kleinen Bar oder soetwas gerechnet aber diese Bar, die übrigens auch nur 2 min Gehweg von uns entfernt ist, war sehr vornehm und edel. Morgen Abend arbeiten wir erstmal als Serviekraft probe und hoffen dass wir den Job bekommen laughing

20Juli
2016

Erster richtiger Tag in Perth

 Heute morgen gab es zum Frühstück Porridge mit Bananen (nächstes Backerpacker-Klischee erfüllt cool)

Dann sind wir los gegangen um uns Pre-Paid-Simkarten zu besorgen. Das Schild vom Supermarkt "Woolsworth" haben wir auch sofort gefunden, nur den Eingang nicht. Das wäre ja auch zu einfach gewesen :D Im Internet hatten wir aber auch gelesen, dass die großen Supermärkte oft etwas versteckt liegen. Irgendwann haben wir den Eingang aber gefunden und haben uns Pre-Paid-Simkarten von Telstra gekauft. Das ist hier einer der verbreitesten Mobilfunkanbieter. In der Einkaufsstraße haben wir es uns auf einer Bank bequem gemacht und uns den "Beipackzettel" von den Karten durchgelesen. Kristin wollte die neue Simkarte unbedingt sofort einsetzten...aber sie hatte diesen kleinen Stift, womit man bei iPhones die Simkarte rausholen kann, nicht dabei. Dann ist Kristin kreativ geworden! Sie hat sich aus der Hülle der Simkarte eine Spitze gebrochen, die in das kleine Loch vom Handy passte und hat damit versucht die Simkarte heraus zu bekommen. Gerade als ich gesagt habe, dass es schlecht wäre wenn die Spitze in dem Loch abbricht, ist genau das natürlich passiert laughing

Wir sind dann erstmal Richtung Riverside gegangen und sind ein Stück an dem Fluss hergelaufen. Mit der Sonne und den Palmen ist da dann auch ein bisschen Australien-Feeling aufgekommen :D Als wir auf einer Bank am Weg saßen und gequatscht haben ist ein Rahfahrer an uns vorbei gefahren der uns gefragt hat, ob wir Deutsche sind (auf Englisch). Als wir ja gesagt haben ist er auf dem Weg umgedreht und zu uns zurückgefahren. Dann haben wir bestimmt 20 Minuten mit ihm über alles mögliche gequatsch, was wir hier machen, was wir in Deutschland machen, dass die Deutschen so unfreundlich sind und hier in Australien immer unter sich bleiben wollen, dass der Winter in einem Monat vorbei sei und noch mehr :D

Nach der Unterhaltung sind wir zum Hostel gegangen und haben mit einer Nadel die alte Simkarte aus dem Handy bekommen. Das Aktivieren der Karten hat etwas gedauert und so ganz verstehen wir das alles auch noch nicht aber wir haben Internet :D Zum Mittagessen haben wir uns die Reste von unseren Pizzen von gestern warm gemacht.

Gestärkt sind wir dann zu einer Bankfiliale von Westpac (verbreitete Bank in Australien) gegangen um uns dort ein Bankkonto zu eröffnen. Das hat zwar etwas Zeit in Anspruch genommen aber der Bankangestellte hat uns alles gut erklärt und wir haben auch (fast) alles verstanden :D

Wir hatten gesehen, dass es hier einen großen Park gibt (Kings Park), also haben wir uns auf den Weg dahin gemacht. Der Park liegt auf einem Hügel sodass man eine tolle Aussicht auf die Skyline von Perth hatembarassed Für den Ausblick hat sich aber niemand interessiert weil wirklich ALLE Pokemon Go gespielt haben! Der ganze Park war voller Leute am Handy die auf Pokemon-Jagt waren. Es haben uns auch zwei Deutsche angesprochen die uns gefragt haben, was alle Leute hier mit ihren Handys machen würden :D Weil es schon dunkel geworden ist (wird hier schon gegen 18 Uhr dunkel) konnten wir von dem Park nicht mehr viel sehen deswegen haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Wir wollten bei Coles (auch ein Supermarkt) noch paar Sachen einkaufen aber auch hier sind wir erstmal komplett um das Gebäude herum gelaufen bis wir den Eingang gefunden haben :D

Im Hostel haben wir uns dann Nudeln mit Soße gekocht.

Nach dem Essen haben wir unsere Steuernummern beantragt. Das kann man ganz einfach übers Internet machen.

Vom vielen Laufen sind wir total müde und gehen jetzt schlafen (Kristin schäft schon...:D)

 

 

 

19Juli
2016

Ankunft in Australien

Heute morgen sind wir um 5 Uhr in Perth gelandet. Unsere Rucksäcke haben den Flug zum Gück gut überstanden :D Visum und Kontoauszug mussten wir nicht vorzeigen, war alles sehr locker am Flughafen. Ein süßer Labrador hat unsere Rucksäcke beschnüffelt und das wars auch schon. Unser erster Gedanke als wir den Flughafen verlassen haben: Lass wieder rein gegen und nen Flug ins Warme buchen! Es waren einfach mal 5 Grad surprised Willkommen in Australien :D Zum Glück haben wir die Decken aus dem Flugzeug mitgehen lassen und so saßen wir eingekuschelt an der Bushaltestelle... und haben immernoch gefroren :D Nach 20 Minuten Busfahrt sind wir in Perth an einem Busbahnhof angekommen. Da haben wir uns erstmal verlaufen und sind eine gefühlte Ewigkeit auf unbefugtem Gelande rumgelaufen. Als wir endlich den Ausgang gefunden haben hat uns ein Angestellter dezent darauf hingewiesen, dass wir hier nicht einfach so rumlaufen können :D Der Weg zum Hostel auch nochmal 30 min gedauert, das war mit Backpack ziemlich anstrengend. Auf dem Weg ist dann auch die Sonne aufgegangen :)

Das Hostel sah erstmal nicht so aus wie auf dem Bild aber es ist sehr gemüdlich. Es gibt einen Gemeinschaftsraum mit Küche und Wohnzimmer, Waschmaschienen und jeder hat sein eigenes Fach für Essen. Unser Zimmer ist klein aber fein :D Es ist ein Dreibettzimmer aber bis jetzt sind wir alleine, wäre cool wenn das so bleibt.

Nach 7 Stunden Schlaf laughing haben wir uns auf den Weg zu einem Supermarkt gemacht. Es war jedoch mal wieder ein Asia-Markt wo wir nicht das gefunden haben was wir wollten frown In einem Kiosk sind wir dann fündig geworden. Zum Abendessen gabs Pizza von Dominos und zum Nachtisch TimTams (alle Klischees erfüllt ?

Jetzt liegen wir in Pulli, langer Hose und Kuschelsocken unter 3 Decken im Bett und gucken Fernsehn :D

Morgen wollen wir uns Prepaid-SIM-Karten kaufen, Bankkonten eröffnen und Steuernummern beantragen.

Wir gehen jetzt wieder schlafen :D

18Juli
2016

Letzter Tag in Singapur

Die letzte Nacht war leider nicht mehr so entspannend, einer unserer Zimmergenossen fing um ca. 5 Uhr ziemlich laut an zu schnarchen. Selbst Ohrstöpsel haben da nicht viel gebracht... Svenja hats nicht mitbekommen aber ich hab die Kriese gekriegt, zum Glück ist der Herr ne gute Stunde später aufgewacht, sodass ich weiterschlafen konnte. Probleme die in einem 10-Bettzimmer leider vorprogramiert sind. Nachdem wir dann beide so um halb 10 mehr oder weniger ausgeschlafen aufgewacht sind haben wir uns auf den Weg nach Sentosa gemacht, das ist eine reine Vergnügungsinsel direkt bei Singapur, nach einer kurzen Fahrt mit dem Zug waren wir auch schon da. Auf der Insel gibt es eine Menge Attraktionen, Universal Studios, Casinos, Wasserparks uvm. Wir haben uns für das Aquarium entschieden, war ne gute Wahl:D Direkt am Anfang war ein riesiges Haibecken wo man auch noch durch einen Tunnel gehen konnte, bei diesem Becken waren wir schon der Meinung dass es größer kaum geht, aber das Haibecken wurde noch um einiges Übertroffen. Nach ein paar Minuten kamen wir in einen riesigen Raum wo ein noch riesiges Becken mit Rochen und Fischen. Ein Mantarochen war sogar auch dabei. So ein großes Becken hatten wir echt noch nie gesehen, weder im real life noch im Fernsehn. Allein deswegen war es der Eintritt schon wert. Nemo und Dory haben wir auch gesehen und am Ende sogar noch ein Selfie mit einem lachendem Rochen machen können.

 

Nach dem Aquariumbesuch sind wir wieder zurück in die Stadt gefahren und haben noch einen kurzen Abstecher nach Chinatown gemacht wo wir zu Mittag gegessen haben. Chinatown ist auf jeden Fall viel mehr auf den Tourismus ausgelegt als das Little India wo auch unser Hostel war. Und auch dort war das Essen gut scharf:D Nach dem Essen sind wir zurück zum Hostel gefahren, mit kleiner Komplikation...ich im Zug, Türen zu, Svenja nicht im Zug... :D haben uns dann aber in Little India wieder getroffen :D im Hostel haben wir dann geduscht und unsere Rucksäcke gepackt und uns auf den Weg zum Flughafen gemacht.

Momentan sitzen wir vor unserem Gate und warten darauf das wir duch die Sicherheiterskontrollen können (Die sind hier aus irgendeinem Grund erst kurz vorm boarding). Der Flughafen ist mega groß, das wissen wir aus dem Grund, weil wir eine Maschine gesucht haben wo wir unsere Rucksäcke in Folie einpacken können und diese nicht einfach zu finden war... Die Dame hinter der Infotheke hat uns gesagt dass es in Terminal 1 und 2 eine geben würde, wir waren in Terminal 3... also auf zu Terminal 2. Nach einiger Zeit haben wir die Maschine wirklich gefunden...out of order. Also auf zu Terminal 1, diesmal aber mit dem Zug weil es so weit weg war, auch dort haben wir die Maschine gefunden...only cash. Wir hatten natürlich kein Bargeld mehr. 1 Stunde umsonst durch den Flughafen gelaufen -.- In dem Schmetterlingshaus waren wir auch schon, sollte man jedoch besser Tagsüber machen weil bei uns alle Schmetterlinge unter der Decke am schlafen waren.

Kurz vorm Abflug ist noch etwas witziges passiert ? mein Name wurde über die Lautsprecher ausgerufen...dass ich gemeint war haben wir erst nach zweiter Durchsage gemerkt weil sich der komisch ausgesprochen Name meinem doch sehr ähnelte! Wir gingen vom schlimmsten aus aber letztendlich ging es nur darum dass wir Sitze nebeneinander bekommen haben, Glück gehabt ?

Wir melden uns dann mal wieder wenn wir in Perth angekommen sind :)

17Juli
2016

Tag 2 in Singapur

Heute morgen sind wir mit der U-Bahn zum Botanischen Garten gefahren. Garten klingt jetzt ehr klein, es ist mehr ein riesiger Park laughing im Gegensatz  zu gestern war es heute zunächst kaum bewölkt, sobald wir jedoch einmal nicht im Schatten waren konnte man die Hizte kaum aushalten. Wir haben Schildkröten gesehen und einen Waran und natürlich gaaanz viele Blumen und interessante  Pflanzen. Die langen Wege waren bei dem Wetter ziemlich anstrengend, deswegen waren wir froh als wir wieder im klimatisierten Hostel waren. Auf dem weg dorthin wollten wir uns noch ein bisschen Obst kaufen. Wir haben ein Frucht entdeckt, die sehr lecker aussah. Als wir nachgefragt haben ob man die einfach wie einen Apfel essen kannt meinte der Kassierer nein, dass wäre zum Kochen, so  etwas Kurkuma...wir wären sehr enttäuscht laughingWährend Kristin im Hostel ein kleines Schläfchen  gemacht hat habe habe ich (Svenja) erlebt wie, schnell sich das Wetter hier vom wolkenfreien Himmel zu komplett bewölkt, Regen, Blitz und Donner ändern kann. Als das Wetter wieder besser war sind wir in die Stadt gefahren und haben dort am Singapore River mit Blick auf das Marina Bay Sands in einem thailändischen Restaurant gegessen. Kristin hat ein Red Curry gegessen und ich ein Green Curry...es war sehr lecker...aber für mich zu scharf ? Gesättigt sind wir dann zum Marina Bay gegangen. Auf dem Weg zur Helix-Bridge war einfach mal ein Fußballfeld auf dem Fluss mit einer riesigen Tribüne laughing Bevor wir in den Garden by the bay gegangen sind haben wir noch einen kleinen Abstecher in ein bonziges Einkauftszentrum gemacht. Da unsere Rucksäcke jedoch schon ziemlich voll sind, konnten wir uns leider keine Prada Tasche kaufen ? Im Garten by the bay waren wir dann bei den Supertrees, dort haben wir erstmal ein kleines Picknick gemacht. Vom Garten sind wir dann in das Marina Bay Sands gegangen und hatten von der Terrasse der Cé la vi Bar eine ziemlich geile Aussicht auf Singapur cool Weil wir in die Bar gegangen sind mussten wir keine $25 Eintritt für die Aussichtsplattform zahlen und hatten trotzen dem gleichen Ausblick ? Dann haben wir uns auf den Rückweg gemacht, unsere Füße  taten auch schon weh ? Morgen wollen wir vielleicht in den Zoo gehen :)

 

16Juli
2016

Erster Tag in Singapur

Der 12,5-stündige Flug ging erstaunlich schnell vorbei, obwohl wir auch einige Turbulenzen hatten. Am Flughafen in Singapur sind wir gut zurechtgekommen und waren dann schnell au dem Weg zu unserem Hostel. Unserer erster Eindruck von Singapur: schwül warm und stickig.. dagegen ist das "schwül" in Deutschland ein Witz. Wir können uns nicht vorstellen wir die Leute hier ein normales Leben führen können, geschweige denn Arbeiten oder Sport treiben. Gegen19 Uhr Ortszeit sind wir dann bei unserem Hostel in Little India angekommen. Es ist völlig in Ordnung, obwohl wir statt in einem 6-Bett-Zimmer in einem 10-Bett-Zimmer gelandet sind. Nach einer kleinen Erholungspause haben wir uns dann auf den Weg in Richtung Marina Bay gemacht. Unterwegs haben wir in einem Restaurant Halt gemacht um uns zu stärken...Hat gut geschmeckt embarassed Am Fluss angekommen haben wir fleißig Bilder gemacht...wir sollten erstmal ausschlafen, uns vernünftige Klamotten anziehen und die Kamera-Einstellung für Nachtbilder lerne...DANN könnten die Bilder auch mal schön werden laughing Aber ihr bekommt trotzdem schon mal ein paar Einblicke:

 

15Juli
2016

Jetzt gehts los!

Nach einer staureichen Autofahrt haben wir es noch früh genug zum Flughafen geschafft. Dort haben mich (Kristin) erstmal zwei Freunde überrascht indem sie noch vorbei gekommen sind um mir Tschüss zu sagen. Ihr seid die besten ❤️

Als wir dann durch die Sicherheitskontrollen gegangen sind, hat uns ein Mitarbeiter erstmal gefragt ob wir denn Mann, welcher vor uns war, erkannt hätten. Es war Seal, der Exmann von Heidi Klum :D

Jetzt sitzen wir grade am Gate und warten darauf dass wir einsteigen können.

 

P.S. Die Abschiedsfeier war Mega, danke nochmal an alle für die lieben Geschenke :)

05Juli
2016

Noch 10 Tage!!!

In 10 Tagen ist es endlich so weit und unsere große Reise beginnt.

Wir werden am 15.07. von Frankfurt aus nach Singapur fliegen. Dort haben wir 3 Tage Aufenthalt bevor es dann weiter nach Perth geht. Was die Vorbereitungen angehen, haben wir alle wichtigen Dinge bereits erledigt: Visum, Flug, Versicherungen, internationaler Führerschein, erste Unterkünfte etc...es kann also los gehen!

Doch bevor wir starten verbringen wir am Freitag noch einmal einen gemütlichen, gesitteten Abend mit unseren Liebsten....SPAAAAAAß wink Unser Abschied wird richtig gefeiert cool

Svenja & Kristin